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Ehrenamt neu denken: „Ja zur Extrawurst“

Dekanat Erlangen 1 Tag 11 Stunden ago

Einladung zum 5. Ehrenamtsbrunch

Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat vieler Vereine und Initiativen. Gleichzeitig wird es zunehmend schwieriger, Menschen langfristig für ein Ehrenamt zu gewinnen. Beruf, Familie und Freizeit lassen oft nur wenig Raum für klassische Engagementformen. Genau hier setzt der 5. Ehrenamtsbrunch mit dem Titel „Ehrenamt? Ja, aber … – Ja zur Extrawurst – damit Ehrenamt für alle passt“ an. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 24. Oktober 2026 von 10.00 – 13.30 Uhr im KREUZ+QUER in Erlangen statt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Vereine an die veränderten Lebensrealitäten engagierter Menschen anpassen können. Denn: Vereine brauchen neue Ehrenamtliche – und Ehrenamtliche brauchen Vereine, die offen für neue Wege sind. Expertinnen und Experten geben praxisnahe Impulse und zeigen auf, wie flexibles, individuell gestaltbares Ehrenamt gelingen kann. Im gemeinsamen Austausch werden Ideen entwickelt, wie Engagement attraktiver gestaltet und neue Zielgruppen für die Vereinsarbeit gewonnen werden können. Neben den fachlichen Impulsen bietet die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit zum gemeinsamen Brunchen, Netzwerken und Weiterdenken. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Initiativen sowie alle Interessierten, die sich mit der Zukunft des Ehrenamts beschäftigen möchten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen sind online unter www.herzogenaurach.de Suchbegriff: Ehrenamtsbrunch verfügbar.

Eine Anmeldung ist bis 13. Oktober 2026 unter Angabe von Name und Organisation möglich: · 

Organisiert wird das Angebot den Ehrenamtsbüros der Stadt Erlangen, der Stadt Herzogenaurach, dem Markt Eckental, Bildung Evangelisch Erlangen und dem Landratsamt Erlangen-Höchstadt.

Carsten.kurtz

Kirche auf neuen Wegen - zwischen Abbruch und Aufbruch

Dekanat Erlangen 1 Tag 12 Stunden ago
Wir sollten darüber sprechen!

Kirche ändert sich. Manches bricht ab – Neues bricht auf. Weniger werden die Gelder für Personal und Gebäude, wichtiger wird die Zusammenarbeit der Gemeinden. Kirche wird anders, aber sie bleibt für die Menschen vor Ort, weil Gott vor Ort ist, nahe den Menschen. Wie die Kirche aussehen wird, das ist offen und auch umstritten. Da gibt es landeskirchliche Vorgaben (bedingt durch weniger Ressourcen)  – aber auch Ideen und Forderungen, was vor Ort dringend gebraucht wird. Was kommt und wie es kommt, darüber entscheiden auch Sie, Menschen rund um den Kirchturm. Was ist uns wichtig – und wie können wir es umsetzen?

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand im Dekanat Erlangen laden
am 12. November 2026, 19:30 Uhr ins Löhehaus - St. Markus
zu einem Gesprächsabend ein,

in dem Menschen aus unterschiedlichen kirchlichen Bereichen ihren Blick auf die Zukunft der Kirche einbringen. Gefragt sind dabei Ihre Meinungen.

Es werden mitreden:

  • Josef Dobeneck, ehemaliger Dekan des katholischen Dekanats Erlangen
  • Reinhold Friedrich, Pfarrer, Vorstand der Bewegung „Aufbruch Gemeinde“
  • Imke Pursche, Pfarrerin in Erlangen-Bruck
  • Gerhild Rüger, Dekanin Erlangen-Ost
  • Markus Wierny, Mitglied des Präsidiums der Erlanger Dekanatssynode und des Landessynodalausschusses der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Moderation: Hans Jürgen Luibl 

Die Veranstaltung fin­det im Vorfeld der Synoden im Dekanat Erlangen und der evangeli­schen Kirche in Bayern statt. Vielleicht gelingt es, Impulse der Basis in die Entscheidungen kirchenleitender Gre­mien einzubringen.

Wo: Löhehaus, großer Saal, Sieglitzhofer Str. 2a
Wann: 12. November 2026, 19:30 Uhr
Veranstalter: Team der Pfarrer*innen im Ruhestand im Dekanatsbezirk Erlangen

Hellmut_Hertel

Studie zeigt Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Krankentagen

Sonntagsblatt 1 Tag 12 Stunden ago
München, Fürth (epd). Beschäftigte mit überwiegend körperlichen Tätigkeiten haben aufgrund der Digitalisierung rund 20 Prozent mehr Krankentage als Beschäftigte in klassischen Bürojobs. Dies zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Münchner ifo Instituts in Kooperation mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Konstanz. Eine mögliche Erklärung dafür sei "Technostress", also die Belastung durch digitale Anforderungen, wenn Beschäftigten die nötigen Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit ihnen fehlen.
epd

Servicepoint Ehrenamt - mit KI Chatbot "espe"

Dekanat Erlangen 1 Tag 12 Stunden ago

Das neue Online-Angebot „Servicepoint Ehrenamt“ der bayerischen evangelischen Landeskirche soll für ehrenamtliche Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen ab sofort wichtige Informationen bündeln. „Gutes Ehrenamt braucht verlässliche Unterstützung und ein gutes Zusammenspiel mit den Hauptamtlichen“, sagte Oberkirchenrat Stefan Blumtritt am Dienstag laut Mitteilung. „Der Servicepoint Ehrenamt schafft dafür einen einfachen Zugang zu Wissen, Beratung und Fortbildung.“

Zentral dafür ist den Angaben zufolge der KI-gestützte Chatbot „espe“, der auf servicepoint-ehrenamt.de rund um die Uhr Antworten auf häufige Fragen gibt. Wo es um rechtliche Themen wie Versicherung oder Haftung gehe, verweise der Chatbot auch auf weiterführende Unterlagen, hieß es weiter. Für Einzelfälle und vertiefte Beratung blieben die zuständigen Fachstellen (auch vor Ort - z.B. Bildung Evangelisch ck) ansprechbar.

Ehrenamtliche Arbeit wird weiter an Bedeutung gewinnen
Mehr als 120.000 Menschen engagieren sich den Angaben zufolge aktuell in der bayerischen Landeskirche, etwa im Kirchenvorstand, in der Kirchenmusik oder bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie prägten das kirchliche Leben entscheidend mit, hieß es weiter. Weil in den kommenden Jahren viele hauptamtliche Mitarbeitende in den Ruhestand gehen und Stellen nicht im bisherigen Umang nachbesetzt werden könnten, werde das Ehrenamt weiter an Bedeutung gewinnen. „Das Engagement der Ehrenamtlichen ist wertvoll und entscheidend für unsere Kirche“, sagte Landesbischof Christian Kopp laut Mitteilung.

Verantwortlich für den Servicepoint Ehrenamt ist die Wirkstatt evangelisch, eine Einrichtung der Landeskirche. Getragen wird das Angebot von einem Netzwerk aus über 43 Einrichtungen innerhalb der Landeskirche. (2618/22.09.2026)

epd lbm ip

Carsten.kurtz