Dekanat Erlangen

Klimaschutzkoordinator (m/w/d) in Vollzeit (40 Wochenstunden).

Dekanat Erlangen 3 Monaten 1 week ago

Der evang.-luth. Dekanatsbezirk Erlangen sucht zum 01.01.2027 oder früher einen Klimaschutzkoordinator (m/w/d) in Vollzeit (40 Wochenstunden). Die Stelle wird aus Mitteln der ZUG im Auftrag des BMUKN gefördert. Sie ist befristet auf vier Jahre.

Sie unterstützen die Kirchengemeinden des Dekanats Erlangen beim Erreichen ihrer Klimaziele. Grundlage dafür sind das Integrierte Klimaschutzkonzept sowie das Klimaschutzgesetz und der Klimaschutzfahrplan der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB). Sie arbeiten eng mit den Kirchenvorständen und Umweltbeauftragten zusammen. Sie handeln abgestimmt mit der Leitung des Dekanatsbezirks. 

Ihre neuen Aufgaben
•    Beratung und konkrete Begleitung der Kirchengemeinden bei deren Vorhaben zu Klimaschutz, Energiemonitoring, Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energien
•    Konzeption und Durchführung von Workshops zu Klimaschutzzielen und -maßnahmen in den Kirchengemeinden und Einrichtungen im Dekanatsbezirk
•    Organisation und Moderation von Veranstaltungen, Vorträgen und Dialogformaten 
•    Öffentlichkeitsarbeit zu den Möglichkeiten und Maßnahmen zum Klimaschutz im Zuständigkeitsbereich in enger Abstimmung mit der Öffentlichkeitsarbeit der Dekanatsbezirke 
•    Fördermittelmanagement 
•    Administration der Projekt-Förderung

Das bringen Sie mit
•    Abgeschlossenes Studium im Bereich Umwelttechnik/ Umweltmanagement/ Regenerative Energiewirtschaft/ Energie- und Gebäudetechnik oder ein vergleichbares naturwissenschaftlich-technisches Studium 
•    Technisches Verständnis und Begeisterung für Klimaschutz 
•    Hervorragende kommunikative Fähigkeiten
•    Kompetenzen und Erfahrungen in Projekt- und Prozesssteuerung
•    Interesse an Öffentlichkeitsarbeit
•    Gespür für den Umgang mit Ehrenamtlichen im kirchlichen Kontext
•    Identifikation mit den Werten und Grundhaltungen der evang. Kirche

Unser Angebot für Sie
•    Vergütung erfolgt in E12 nach der kirchlichen Dienstvertragsordnung und dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)
•    30 Tage Urlaub plus freie Tage
•    Jahressonderzahlung
•    Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten
•    Zusatzversorgung bei der EZVK (zusätzliche betriebliche Altersversorgung)
•    Selbstständiges, vielfältiges Arbeiten in der Dynamik einer sich transformierenden Organisation

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte ausschließlich im PDF-Format mit dem Betreff „Bewerbung KSK“ per E-Mail bis spätestens 12.09.2026 an Herrn Dekan Dr. Bernhard Petry, Friedrichstr. 15, 91054 Erlangen, bernhard.petry@elkb.de.

Auswahlgespräche finden am 25.09.2026 ab 14:00 Uhr in Erlangen statt. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Einladung aufgrund der Ferienzeit kurzfristig erfolgen wird.

 

Carsten.kurtz

Kirchengemeinde Großgründlach stärkt Nachbarschaft:

Dekanat Erlangen 3 Monaten 2 weeks ago

Café-Rad wird weiterentwickelt
Großgründlach, 22.Juli 2026 – Die Kirchengemeinde Großgründlach baut ihr erfolgreiches Nachbarschaftsprojekt Café-Rad weiter aus. Das mobile Begegnungsangebot, das 2024 als Initiative aus einer Kirchenvorstandsklausur heraus gestartet wurde, hat sich bereits in seiner Übergangsphase als wertvoller Treffpunkt etabliert. 

Nun plant das Projektteam die Anschaffung einer professionellen Rad-Kutsche, um das Angebot nachhaltig zu sichern und auszubauen. Ermöglicht wurde sowohl der Start als auch die Weiterentwicklung des Café-Rads durch die großzügige Unterstützung mehrerer Förderpartner: des Diakonie-Vereins, der Kerscher-Stiftung, der Manfred-Roth-Stiftung sowie der Bayern.Evangelisch Stiftung. Ihre Förderung zeigt bereits konkrete Wirkung im Alltag der Dorfgemeinschaft. 

Ein mobiles Café für Begegnung und Gemeinschaft. 

Das Café-Rad ist ein niedrigschwelliger, mobiler Nachbarschaftstreffpunkt. Über einen Fahrradanhänger mit integrierter Kaffeebar macht es regelmäßig in unterschiedlichen Bereichen Großgründlachs Station – etwa auf Spielplätzen, am Friedhof oder bei Veranstaltungen. Von Mai bis September lädt das Team jeden dritten Sonntag sowie an ausgewählten Wochentagen, beispielsweise auf dem Spielplatz im Hansengarten, zu kostenlosen Angeboten ein: Kaffee, Tee und Kekse stehen bereit – vor allem aber Raum für Begegnung. Das Konzept ist bewusst offen angelegt. Besucherinnen und Besucher können vorbeikommen, verweilen und ins Gespräch kommen – zum „Auftanken“, „Luftholen“ und zur Vernetzung innerhalb der Dorfgemeinschaft. Mehrwert für Menschen – direkt im Alltag spürbar Das Café-Rad schafft einen offenen Begegnungsraum für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen. Es fördert sozialen Austausch, stärkt gegenseitige Unterstützung und baut Brücken zwischen Menschen, die sich im Alltag oft nicht begegnen. 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Mobilität: 

Das Café kommt zu den Menschen in verschiedene Quartiere und macht Gemeinschaft dort möglich, wo sie gelebt wird. Dadurch wird das Angebot für möglichst viele erreichbar und sichtbar. Gleichzeitig ist das Projekt ein Motor für ehrenamtliches Engagement. Freiwillige beteiligen sich aktiv am Mitgestalten – beim Backen, Ausschank oder bei organisatorischen und technischen Aufgaben. Diese Beteiligung stärkt nicht nur das Projekt selbst, sondern auch die Identifikation mit dem eigenen Lebensumfeld. Vom Übergangsmodell zur nachhaltigen Lösung Seit seinem Start wurde das Café-Rad mit einem provisorischen Aufbau betrieben – und hat dennoch eine beachtliche Resonanz erfahren. Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung und die kontinuierliche Nutzung zeigen: Das Angebot trifft einen echten Bedarf. 

Um die Qualität und Verlässlichkeit weiter zu verbessern, plant das Team nun den nächsten Schritt: die Investition in eine professionelle Rad-Kutsche. Diese soll den Einsatz erleichtern, die Ausstattung erweitern und die langfristige Perspektive des Projekts sichern. Dank an die Förderer Die Kirchengemeinde Großgründlach bedankt sich ausdrücklich bei allen Unterstützern. Die Förderung durch den Diakonie-Verein, die Kerscher-Stiftung, die Manfred-Roth-Stiftung und nicht zuletzt vor allem durch die Bayern.Evangelisch Stiftung hat dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht und trägt maßgeblich zu seinem Erfolg bei. Das Café-Rad zeigt eindrücklich, welchen Mehrwert gezielte Förderung entfalten kann: Sie schafft konkrete Orte der Begegnung, stärkt ehrenamtliches Engagement und fördert den sozialen Zusammenhalt vor Ort – sichtbar, nachhaltig und für viele Menschen unmittelbar erlebbar.

Carsten.kurtz
Checked 28 Minuten 24 Sekunden ago
URL https://www.erlangen-evangelisch.de/