Dekanat Erlangen

Abba Gottesdienst in Langensendelbach

Dekanat Erlangen 3 Monaten ago

SOUNDS OF HEAVEN
Ein musikalischer Gottesdienst mit Liedern von ABBA!
Herzliche Einladung ins Stockflethhaus nach Langensendelbach, Kochfeldstraße 2 c.

Im Anschluss fröhliches Beisammensein nach dem Motto: Jeder bringt was mit - alle werden satt.

  • Samstag, 07.02.2026, 18.00 Uhr
  • Stockflethhaus
Carsten.Kurtz

Wehrpflicht - eine Gewissensfrage

Dekanat Erlangen 3 Monaten ago

Du entscheidest. Wir begleiten. - Landesbischof bietet jungen Leuten Beratung zum Wehrdienst an

Die ersten jungen Leute in Deutschland erhalten in diesen Tagen Post von der Bundeswehr. Darin werden sie gefragt, ob für sie ein Wehrdienst infrage kommt. Aus diesem Anlass schreibt auch der bayerische evangelische Landesbischof Christian Kopp 22.000 junge Erwachsene des Jahrgangs 2008 an. Er macht in seinem Schreiben darauf aufmerksam, dass es Beraterinnen und Berater der Kirche zu Fragen rund um Wehrdienst, Freiwilligendienst und Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen gibt, teilte die Landeskirche am Dienstag mit. Die über 40 Berater würden eine niedrigschwellige Kurzberatung anbieten. Bei konkreteren Fragen zur Realität in der Bundeswehr, zu den Jugendfreiwilligendiensten oder zur Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen könnten sie die Hilfesuchenden an die Arbeitsstelle „kokon“ für konstruktive Konfliktbearbeitung in der Landeskirche in Nürnberg verweisen, informiert die Landeskirche.

Innere Stimme verstehen
Tausende junge Menschen würden gerade darüber nachdenken, wie sie sich in einer unruhigen Welt für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit einsetzen könnten, schreibt der Bischof. Aus evangelischer Sicht sei die persönliche Gewissensentscheidung zentral. Kopp weist darauf hin, dass es unterschiedliche Wege gebe, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen. Der Dienst in der Bundeswehr könne ein Beitrag zum Schutz der freiheitlich-demokratischen Staats- und Gesellschaftsordnung sein, sei aber in besonderer Weise mit Gewissensfragen verbunden. „Wir können Dir die Entscheidung nicht abnehmen“, heißt es in dem Schreiben, teilt die Landeskirche mit, „aber wir begleiten Dich gern dabei, Deine innere Stimme besser zu verstehen“.

Weiterführende Informationen und Beratungsangebot hier: 

Carsten.Kurtz

Druck auf afghanische Geflüchtete in Pakistan nimmt zu

Dekanat Erlangen 3 Monaten ago

Flüchtlingsschutz nicht weiter schwächen

Berlin/Nürnberg, 13. Januar 2026 // Steigender Hunger, Entrechtung von Frauen und Mädchen, die Folgen des Erdbebens: Es gibt viele Gründe, um der anhaltenden Not in Afghanistan zu entfliehen. Doch rund 2,6 Millionen Afghan*innen mussten 2025 aus dem Iran und Pakistan in ihre Heimat zurückkehren, weil sie dort nicht mehr geduldet werden. „Wir erleben auf regionaler Ebene konkret, welche Folgen es hat, wenn politische Interessen wichtiger sind als humanitäre Not. Der Flüchtlingsschutz spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Er muss auf internationaler Ebene wieder gestärkt werden“, sagt Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, mit Blick auf die heute beginnende UN-Konferenz zu Flüchtlingsfragen in Genf.

Mehr als 800.000 afghanische Flüchtlinge mussten laut UN-Angaben zwischen April und November Pakistan verlassen. Dort leben weiterhin rund zwei Millionen Afghan*innen. Die Zahl der Hungernden steigt in Afghanistan unterdessen an: Laut UN-Schätzungen haben in den kommenden Monaten mehr als 17 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Fast 23 Millionen sind auf Hilfe angewiesen. „Wer unter den aktuellen Umständen Menschen zwingt, nach Afghanistan zurückzukehren, verstößt gegen fundamentale Regelungen des Flüchtlingsschutzes. Es stehen weder genug Ressourcen zur Verfügung, noch ist es sicher für alle Geflüchtete“, betont Martin Keßler. Ein UN-Bericht hatte im Juli zahlreiche Fälle von Menschenrechtsverletzungen gegenüber Rückkehrer*innen angemahnt, darunter Festnahmen, Verfolgung und Folter.Vor allem die Lage afghanischer Frauen hat sich 2025 weiter verschlechtert. Gesellschaftliche Teilhabe bleibt ihnen fast vollständig verwehrt. UN-Berichte weisen darauf hin, dass nur noch etwa fünf Prozent der Mädchen Zugang zu weiterführender Bildung haben. Alternative Bildungsangebote wie Online-Kurse mussten aufgrund wachsender Sicherheitsrisiken eingestellt werden. Jede fünfte Rückkehrerfamilie aus Pakistan wird von Frauen geführt. Strikte Restriktionen der Taliban-Regierung sorgen jedoch dafür, dass Frauen häufig von den Verteilungen ausgeschlossen sind und dadurch nur über Umwege Hilfe erhalten.Mit Partnern setzt dich die Diakonie Katastrophenhilfe im Osten Afghanistans dafür ein, die Lage für Rückkehrer*innen und Aufnahmegemeinschaften zu verbessern. Rund 25.000 Menschen erhalten finanzielle Hilfe oder technische Unterstützung in der Landwirtschaft, um ihre Ernährungssituation zu verbessern. Zudem werden sie in Katastrophenvorsorgemaßnahmen eingebunden. Besonders von Frauen geführte Haushalte sollen damit erreicht werden.

 
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden: 
Diakonie Katastrophenhilfe Berlin 
Evangelische Bank 
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 
BIC: GENODEF1EK1 
Stichwort: Flüchtlingshilfe weltweit 
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ 

Carsten.Kurtz

Unser starkes Kreuz für Demokratie

Dekanat Erlangen 3 Monaten 1 week ago

Kommunalpolitik kümmert sich um die Daseinsvorsorge, um Wasser, Energie, Müllbeseitigung oder Brandschutz. Sie fördert Wirtschaft, Soziales und Bildung, Sport, Gesundheit und Pflege. Sie engagiert sich für Kultur, Jugendarbeit und Heimatpflege.  Sie ist die politische Ebene, die besonders nahe am Menschen ist. Wir kennen diejenigen persönlich, die für politische Entscheidungen verantwortlich sind. Deshalb ist Kommunalpolitik das Aushängeschild demokratischer Politik, deshalb brauchen wir dafür engagierte Demokratinnen und Demokraten.  Als Kirche wollen wir nicht in erster Linie von der Seitenlinie kluge Kommentare abgeben oder nur fragen, ob "die Politik liefert". Wir ermutigen alle, die sich bei einer demokratischen Partei oder Vereinigung engagieren und für ein kommunalpolitisches Mandat kandidieren. Wir wollen, dass sich Christinnen und Christen mit ihren Überzeugungen und Werten in die Kommunalpolitik einbringen.  Wir stehen an der Seite derjenigen, die kandidieren und unsere Demokratie stärken. Wir unterstützen sie, gerade dann, wenn es zu Anfeindungen, Hass, Hetze und Pöbeleien kommt. Alle demokratischen Mandatsträger sollen wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.  

Bildrechte https://unser-starkes-kreuz.de/

Deshalb engagieren wir uns als ELKB im Vorfeld der bayerischen Kommunalwahlen, die am 8. März 2026 stattfinden. Deshalb starten wir die Kampagne: „Unser starkes Kreuz für Demokratie“ (www.unser-starkes-kreuz.de)  Den Auftakt zu unserer Aktion lieferten Landesbischof Christian Kopp und Kardinal Marx am 25. Juli mit ihrem Wahlaufruf, wo sie insbesondere Christinnen und Christen dazu aufriefen, nicht nur wählen zu gehen, sondern auch zu kandidieren. Der Landeskirchenrat hat in seiner Septembersitzung eine Regelung getroffen, in der die Unvereinbarkeit der Übernahme eines kirchlichen Leitungsamtes mit der Kandidatur für gesichert extremistische, menschenfeindliche und völkische Parteien festgestellt wurde. 

Evangelische Kandidaturen
Mit unserer Kampagne wollen wir deutlich machen, wie viele Menschen aus den Reihen der ELKB sich in der Kommunalpolitik engagieren – unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes“ (Jeremia 29,7). Deshalb präsentieren wir rechtzeitig zum Wahlkampfbeginn im Januar 2026 „Evangelische Kandidaturen“. Im Sonntagsblatt und in den Sozialen Medien portraitieren wir teils bekannte, teils unbekannte evangelische Christinnen und Christen. Frauen wie Männer, jung wie alt, politisch eher links und politisch eher rechts. Die Vielfalt ist unsere Stärke – in der Kirche wie in der Politik. Und das Besondere an diesem Teil unserer Kampagne ist: niemand macht „Werbung“ für sich, sondern immer für einen anderen Christenmenschen. Aus Erlangen haben sich Dr. Wolfgang Leyk und Michael Székely daran beteiligt: https://www.sonntagsblatt.de/artikel/gesellschaft/kommunalpolitik-und-glaube-so-praegt-der-christliche-kompass-das-handeln
  
"Lovestorm" & Seelsorge
Die Evangelische Jugend (EJB) bereitet derzeit eine Aktion vor, bei der junge Menschen im Netz jenen Kommunalpolitikerinnen und -politikern zur Seite springen, die Hass und Hetze ausgesetzt sind. Die jungen Menschen erhalten vorab Schulungen, um inhaltlich professionell agieren zu können und um nicht selbst Opfer von Hass und Anfeindungen zu werden. Und werden dann in den Sozialen Medien aktiv!  Die erste von zwei Schulungen zum Selbstschutz der "Netzengel" findet am 1.12. online statt. Hier ein Youtube-Video zum Lovestorm, weitere Infos und Anmeldung bei der EJB. 

Aber „unser starkes Kreuz für Demokratie“ bieten wir unseren demokratischen Repräsentanten nicht nur digital, sondern auch im echten, analogen Leben! In jedem Dekanat werden wir wenigstens eine Seelsorgerin oder einen Seelsorger benennen, an die/den sich Kandidierende in der seelischen Not von Hassangriffen wenden können.   

Beteiligung durch Bildungsformate
Gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB, früher AEEB) haben wir innovative und beteiligungsorientierte Veranstaltungsformate entwickelt. Diese Ideen stellen wir HIER auf unserer Homepage zur Verfügung.  Wir hoffen, dass möglichst viele Bildungswerke, regionale Diakonische Werke, Jugendwerke und Gemeinden entsprechende Veranstaltungen im Vorfeld der Wahlen durchführen. So können auch Sie sich einbringen, so können auch Sie Teil werden von „unserem starken Kreuz für Demokratie“. 
Einen Überblick über Vor-Ort-Veranstaltungen zum Thema Demokratie in Ihrem Umkreis finden Sie auf unserer Seite Veranstaltungen in ganz Bayern.  

Materialien zur Kampagne
Wer Flächen oder Fahnenmasten hat, um mit Bannern, Fahnen, Bierfilzln öffentlich Gesicht zu bekennen, findet HIER unsere Materialbörse mit einer Übersicht der kostenfrei bestellbaren Materialien.

Carsten.Kurtz

„Neu-Macher mit Anstand, Klugheit und Liebe braucht unsere Gesellschaft“

Dekanat Erlangen 3 Monaten 1 week ago

Neujahrsbotschaft des Landesbischofs zur Jahreslosung 2026
 
Mit der biblischen Jahreslosung 2026 „Siehe, ich mache alles neu“ verbindet Landesbischof Christian Kopp eine hoffnungsvolle Botschaft. Das neue Jahr beginne nicht bei null, sondern mitten in einer Welt voller Brüche, Sorgen und ungelöster Konflikte. „Neuanfang beginnt mitten im Unfertigen“, sagt Christian Kopp. „‚Alles neu‘ heißt nicht: alles weg, sondern was da ist, wird verwandelt. Verletzungen, Schuld, Leid und auch das Misslungene bekommen eine neue Richtung.“ Die Jahreslosung sei deshalb mehr als ein guter Wunsch zum Jahresbeginn. Sie stehe für eine christliche Haltung, die nicht beim Bestehenden stehen bleibt, sondern auf Verantwortung und Zukunft setzt - persönlich wie gesellschaftlich.
 
Neu machen heißt: Das Bestehende verwandeln
 
Was Erneuerung konkret bedeutet, macht der Landesbischof an einem Maler aus Italien deutlich: Ein Mann überstreicht nachts mit Graffiti beschmierte Hauswände und hinterlässt den Satz „Dies ist ein Akt urbaner Liebe“. Für Christian Kopp ist das ein Bild für Menschen, die nicht zuschauen, wie etwas verkommt, sondern Verantwortung übernehmen: „Solche Neu-Macher mit Anstand, Klugheit und Liebe braucht unsere Gesellschaft.“ Besonders im Angesicht von Tod und Trauer zeige sich die Tiefe der Jahreslosung. Der christliche Glaube halte daran fest, dass mit dem Tod nicht alles endet. Hoffnung bedeute hier nicht verdrängen, sondern die Erfahrung, dass selbst nach großen Verlusten ein neuer Tag beginnt. Neuanfang beginnt im Kleinen: mit dem Aufstehen am Morgen, mit dem nächsten Schritt, mit dem Zuhören. 
 
Kirche ist ein Ort des Zuhörens und des offenen Dialogs
 
Neues brauche Räume, in denen Menschen gehört werden. Kirche verstehe sich als ein Ort des Zuhörens, des offenen Dialogs und der Gemeinschaft. Kopp verweist auf den Wiederaufbau der evangelischen Christuskirche in Utting am Ammersee, die nach einem Brand durch das Engagement vieler Menschen neu entstanden ist – getragen von Solidarität weit über die Kirchengemeinde hinaus. „Wo Menschen gemeinsam anpacken, wird sichtbar, was Neuanfang heißt.“ Die Jahreslosung 2026 lade dazu ein, jeden Tag als Geschenk zu sehen, und darauf zu vertrauen, dass Neues wachsen kann.
 
München, 29. Dezember 2025
Christine Büttner, Pressesprecherin

Carsten.Kurtz

Erfolgreiche Geschenkebaumaktion

Dekanat Erlangen 3 Monaten 2 weeks ago

SPENDENFREUDE: Soziale Gruppen in Erlangen erhielten Geschenke von Studierenden.
Mit einer Dankandacht und der Geschenkeübergabe an soziale Organisationen im Pfarrzentrum St. Bonifaz ging die Geschenkebaumaktion der Studierenden der Katholischen Hochschulgemeinde und der Evangelischen Studierendengemeinde zu Ende. Fast drei Wochen lang standen 13 Tannenbäume mit bunten Kärtchen und den Geschenkewünschen von zwölf verschiedenen sozialen Einrichtungen im Erlanger Stadtgebiet. Bei der Übergabe waren alle Beteiligten überwältigt, welch Resonanz die Aktion wieder gefunden hat, teilte die KHG in einer Pressemitteilung mit. Geschätzt 850 bis 900 Geschenke konnten an folgende Organisationen übergeben werden: Caritas, Diakonie, Bahnhofsmission, Erlanger Tafel, Kulturtafel, Mama Mia, AWO-Flüchtlingsberatung, Sozialdienst Katholischer Frauen, Grünes Sofa und der Mütter- und Familientreff.

Die Einrichtungen stellten nach der Andacht kurz ihre Arbeit vor und berichteten, wie und wem diese Geschenke zugutekommen. Ihr Dank galt vor allem den 18 Studierenden, die als Baumbetreuer an der Aktion beteiligt waren.

Carsten.Kurtz
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