Die baulichen Probleme sind schwerwiegend. Dach, Dachstuhl und Mauerwerk sind so stark beschädigt, dass die Substanz des Gebäudes gefährdet ist. Was Generationen geprägt hat, ist ohne Unterstützung nicht zu halten.
Die Sanierung des Kirchendachs und des Dachstuhls stehen an. Die Gesamtkosten von 700.000 EUR werden nur zum Teil durch Zuschüsse aufgefangen. Die Kirchengemeinde wird ca. 400.000 EUR selbst aufbringen müssen.
Weitere Informationen hier!
Wir freuen uns, wenn Sie dieses Projekt mit einer Spende unterstützen: 
Zwei Kirchen prägen Baiersdorf seit Jahrhunderten – die eine in akuter Not, beide in unserer Verantwortung. Sie gehören uns allen: Gläubigen und Suchenden, Alteingesessenen und Zugezogenen. Gemeinsam wollen wie sie bewahren – als Orte des Glaubens und der Kultur, der Erinnerung und der Zukunft.
Sie gehören zu unserem Alltag: für Glaubende wie für Suchende, die hier verwurzelt sind und für alle, die neu in unsere Stadt kommen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sie Orte bleiben, die tragen – im Glauben, in der Kultur und in der Gemeinschaft.
Duo ViVaCe – Zwei Stimmen im Dialog
Ein musikalisches Zwiegespräch über Jahrhunderte mit Werken von J.S. Bach, J. Haydn, L.v. Beethoven, B. Godard, B. Martinů, J. Halvorsen
Das Duo ViVaCe (Gabriele Stiehler, Violine und Tilmann Stiehler, Violoncello) widmet sich dem Duo-Repertoire für Violine und Violoncello und rückt den Dialog zweier gleichberechtigter Stimmen in den Mittelpunkt.
Ausgehend von drei zweistimmigen Inventionen von Johann Sebastian Bach in einer Bearbeitung für Violine und Violoncello entfaltet sich ein Programm, das die Idee des musikalischen Gesprächs in unterschiedlichen historischen Ausprägungen beleuchtet. Bei Joseph Haydn zeigt sich das klassische Ideal ausgewogener Form, während Ludwig van Beethoven dieses Modell hörbar erweitert und zuspitzt.
Mit Benjamin Godards Aubade tritt eine lyrische, spätromantische Klangsprache hinzu. Bohuslav Martinůs Duo Nr. 2 führt anschließend ins 20. Jahrhundert: rhythmisch prägnant, motorisch, von innerer Spannung getragen. Den Schlusspunkt setzt Johan Halvorsens berühmte Passacaglia über ein Thema von Händel – ein virtuoses Variationswerk, das barocke Formstrenge und romantische Brillanz verbindet und den dialogischen Gedanken des Abends auf die Spitze treibt.
Der Konzertabend klingt mit geselligem Zusammensein aus, zu dem Getränke angeboten werden.
Eintritt frei, um Spenden für die Konzertreihe „Musik im Stockflethhaus“ wird gebeten.
Sonntag, 19.04., Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
Für den Gottesdienst am 19. April, 09:30 Uhr ist wieder eine Jugendpredigt geplant. Fünf Teamer und Teamerinnen setzen sich mit einem biblischen Text auseinander und legen ihn aus. Das Trio CCR sorgt gemeinsam mit dem Kirchenchor für die passende Musik.
Dienstag, 28.04.2026, 19:30 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus
Im Gespräch mit der Münchner Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen fragen wir, wie Medien und Journalisten mit der Fülle schlechter Nachrichten umgehen. Man nimmt an, sie wecken mehr Aufmerksamkeit als gute. Was bedeutet das für eine kirchliche Rundfunk- und Fernsehbeauftragte, die als Pfarrerin berufen ist, die „gute Nachricht“ unter die Leute zu bringen? Wie ist das möglich?
Himmlisches Pferdegetrappel
Von wegen Weite und Leere da oben! Die hier auf dem Baiersdorfer Himmelfahrtsbild beisammen sind, schauen nicht träumerisch hinauf, nicht versonnen blinzelnd wie wir, wenn wir uns entspannt im himmlischen Blau verlieren.
Dramatisches ist zu sehen. Mit langem Finger deutet der Rechte hinauf, ungläubig hebt der Linke seinen Arm. Der grün Gewandete faltet die Hände anbetend, Marias rundes Gesicht scheint fast beglückt.
Aufgefahren in den Himmel.
Gerade noch zu sehen im Wolkenknäuel: die Füße.
Folgt man dem Fingerzeig des mittleren Jüngers nach unten: am Boden der letzte Fußabdruck.
Nicht zu Fuß, sondern auf feurigen Pferden biegt links oben ein Wagenlenker in den Himmel ein: Der Prophet Elia. Von dem weiß das zweite Königsbuch zu erzählen, dass er als einziger von Gott in den Himmel entrückt wurde (2. Kön. 2). So konnte seine Wiederkunft erwartet werden als Vorläufer des Kommenden, den Tag des Herrn vorzubereiten.
Da ist Bewegung zwischen Himmel und Erde, hinauf und hinab geht es.
In der Mitte des Bildes der rot Gewandete: Die Augen zum Himmel gerichtet, die Rechte zum Segen erhoben, die Linke als Fingerzeig auf die Fußspuren. So bleibt Verbindung, stellt sich der Kontakt von Neuem ein: den Himmel absuchend, den Fußspuren des Christus folgend, von ihm gesegnet.
Pfingstgebet aus der armenischen Liturgie:
O heiliger Geist, wahrer Gott!
Du bist auf die Apostel herabgekommen
Wie ein wunderbarer, fruchtbarer Regen von Feuer:
Gieße aus über uns die Gabe deiner Weisheit!
Amen.
Pfarrerin Christine Jahn
Der Gemeindebrief informiert über Aktuelles aus der gesamten Kirchengemeinde. Er erscheint sechs Mal im Jahr und wird alle zwei Monate in ca. 2300 Haushalte gebracht. 80 Austräger/innen versorgen jeweils einige Straßen. Wer sie unterstützen kann, melde sich gerne im Pfarramt. Hier wird eine Version veröffentlicht, die aufgrund geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen verkürzt ist.
Jahreslosung 2026
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
(Offenbarung 21, 5)

