Liebe Gemeinde,
„Das ist unfair! Warum hat Johannes ein eigenes Fest – mit Feuer und allem – und ich nicht?“ Diese Frage stellte mir die fünfjährige Sonja. Ich erklärte: Das Johannisfest erinnert an Johannes den Täufer. Ihre nächste Frage kam sofort: Wer ist das – und warum bekommt er ein Fest?
Eine gute Frage.
Johannes der Täufer ist eine besondere Gestalt. Er drängt sich nicht in den Mittelpunkt. Genau das macht ihn stark. Er sagt: „Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt. … Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“
Johannes macht Platz. Für Gott. Für das Licht.
Er zeigt: Es geht nicht darum, sich wichtig zu machen. Es geht darum, den Blick auf Gott zu richten.
Das Johannisfest lädt mich ein, zu fragen:
Was soll in meinem Leben wachsen?
Und was darf kleiner werden?
Sorgen dürfen leiser werden.
Zuversicht darf wachsen.
Hoffnung. Licht.
Ich erlebe das, wenn ich den Blick wie Johannes auf Jesus richte. Wenn ich bete und abgebe, was mich belastet.
Johanni – eine Einladung zur Zuversicht
Unsere Friedhofskirche trägt den Namen Johannes des Täufers. Das ist für mich mehr als ein Name – es ist eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, immer wieder innezuhalten und mich neu auszurichten.
Ich freue mich sehr, dass wir mit „Johannes 24“ ein schönes Abendprojekt haben, das genau dazu einlädt: Immer am 24. eines Monats nehmen wir uns Zeit, um Gottes Perspektive Raum zu geben – mitten in unserem Alltag.
Ihre/Eure Pfarrerin
Mareike Rathje
Die baulichen Probleme sind schwerwiegend. Dach, Dachstuhl und Mauerwerk sind so stark beschädigt, dass die Substanz des Gebäudes gefährdet ist. Was Generationen geprägt hat, ist ohne Unterstützung nicht zu halten.
Die Sanierung des Kirchendachs und des Dachstuhls stehen an. Die Gesamtkosten von 700.000 EUR werden nur zum Teil durch Zuschüsse aufgefangen. Die Kirchengemeinde wird ca. 400.000 EUR selbst aufbringen müssen.
Weitere Informationen hier!
Wir freuen uns, wenn Sie dieses Projekt mit einer Spende unterstützen: 
Zwei Kirchen prägen Baiersdorf seit Jahrhunderten – die eine in akuter Not, beide in unserer Verantwortung. Sie gehören uns allen: Gläubigen und Suchenden, Alteingesessenen und Zugezogenen. Gemeinsam wollen wie sie bewahren – als Orte des Glaubens und der Kultur, der Erinnerung und der Zukunft.
Sie gehören zu unserem Alltag: für Glaubende wie für Suchende, die hier verwurzelt sind und für alle, die neu in unsere Stadt kommen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sie Orte bleiben, die tragen – im Glauben, in der Kultur und in der Gemeinschaft.
Samstag, 13.06., 18.00 Uhr, St. Nikolauskirche Baiersdorf
Gemeinde musiziert - Herzliche Einladung!
Kinderchor - Leitung: Katharina Albrecht
Kirchenchor - Leitung: Dr. Andreas Litzinger
Posaunenchor - Leitung: Bernd Dehmel
Michaela Kögel - Sopran
Jutta Augustat - Orgel
Harald Berghausen - Orgel
(Der Eintritt ist frei)
Sonntag, 14. Juni ab 11.00 Uhr Stockflethhaus, Langensendelbach
11.00 Uhr Festgottesdienst
Musik mit Saxklanetten, Holzklangensemble, Kinderchor Caecilia und Dudelsack
Hüpfburg und Tombola (jedes Los gewinnt!)
14.00 Uhr Wette gegen den Chor Caecilia
Für Speisen und Getränke ist gesorgt!
Herzliche Einladung - wir freuen uns auf Euch!
Der Gemeindebrief informiert über Aktuelles aus der gesamten Kirchengemeinde. Er erscheint sechs Mal im Jahr und wird alle zwei Monate in ca. 2300 Haushalte gebracht. 80 Austräger/innen versorgen jeweils einige Straßen. Wer sie unterstützen kann, melde sich gerne im Pfarramt. Hier wird eine Version veröffentlicht, die aufgrund geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen verkürzt ist.
Jahreslosung 2026
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
(Offenbarung 21, 5)

