Aktuelles

Gemeindebrief Okt_Nov
Bildrechte Paul Klee, Engel, noch tastend (1939) / Wikimedia Commons (Gemeinfrei)

Paul Klee und seine Engel - Anstifter zum Frieden

Der Maler Paul Klee hat Engel ganz anders gemalt, als wir sie sonst kennen. Es sind nie perfekte Wesen. Vielmehr sind es unfertige, unvollkommene himmlische Geschöpfe mit Macken.
Engel, die noch im Werden sind.
Das passt für mich irgendwie zu Engeln als Friedensstiftern. Denn auch der Frieden auf Erden ist noch nicht fertig. Frieden wird noch …
Mein Lieblingsengel von Paul Klee hat den Titel „Engel noch tastend“.
Auffallend ist der nach vorne geneigte Kopf. Fast sieht es so aus, als ob der Engel etwas suchen würde. Das Blau seines Kleides und seiner Augen erinnern an die Himmelsfarbe. Viele dunkle Wolken umgeben den Engel. Die dunklen Flecken können für Angst stehen, für Streit und Konflikte zwischen den Menschen.

Mich berührt es, wie der Engel sich tapfer gegen die Düsternis stemmt. Fast wirkt es, als ob er all die Konflikte der Menschen – all die dunklen Wolken zwischen uns – aus dem Weg räumen möchte, damit unsere Sicht auf die Dinge wieder frei wird.

Engel kennen nicht nur Frieden, sondern auch Streit …
In meinem Religionsunterricht erzähle ich meinen Kindern die Geschichte von einem Jungen, der immer wieder Streit mit seinen Mitschülern anfängt. Obwohl er oft gar nicht weiß, warum er das tut.
An Heiligabend bekommt er beim Verlassen der Kirche genau diesen Engel von Paul Klee geschenkt. Dazu sagt die Pfarrerin: „Friede auf Erden.“ Das bewegt den Jungen so sehr, dass er sich vornimmt, die anderen Kinder nicht mehr zu ärgern. Nach der Geschichte betrachte ich mit meinen Schülern das Engelsbild, das den Jungen so fasziniert. Ein Schüler meinte: „Der Engel schwebt nicht weit oben im Himmel, weit weg von Streit. Der sieht den Streit und hilft uns, ihn wegzuräumen, damit Frieden wird …“ Anstifter zum Frieden werden.
Welchen Rat könnte der Engel dem Jungen aus der Geschichte geben, damit „die dunklen Streitwolken verschwinden?“, frage ich meine Schüler.
„Bring Gummibärchen als Entschuldigung mit“, meint eine Schülerin ganz pragmatisch.
Ein anderer gibt ihm den Rat: „Drängle nicht in der Pause.“
„Lass die anderen ausreden. Jeder verdient es, gehört zu werden.“
Und schließlich: „Bete doch einfach, dass die Streitgedanken raus aus deinem Kopf gehen.“

Ihre/Eure Pfarrerin

Mareike Rathje

Stockflethhaus
Bildrechte © 2012 Jan Winterhager

„Wer auch in der Trauer noch singen kann“

Lieder und Klavierstücke von Antonin Dvořák und Claude Debussy

Petra Lavička, Mezzosopran und Michael Kuch, Klavier 

Die «Biblischen Lieder, op. 99» von Antonín Dvořák (1841– 1904) sind ein Kunstwerk und zugleich mehr als das. Die Texte stammen aus dem Buch der Psalmen, und damit sind diese zehn Gesänge auch musikalische Gebete. Dvořák hat einmal gesagt, seine «Biblischen Lieder» solle man singen wie ein Gebet.

Die Mezzo-Sopranistin Petra Lavička wird diese besonderen Lieder – und eine Auswahl anderer – in der originalen tschechischen Sprache zu Gehör bringen. Der Text in deutscher Übersetzung wird dabei zugänglich gemacht. Begleitet wird sie von Michael Kuch am Klavier, der das Programm zudem mit einigen Solostücken Dvořáks und Claude Debussys „Danse bohémienne“ op. 4 ergänzt.

Der Konzertabend klingt mit geselligem Zusammensein aus, zu dem Getränke angeboten werden.

Eintritt frei, um Spenden für die Konzertreihe „Musik im Stockflethhaus“ wird gebeten.

Sturmwarnung mit Kirche im Wind
Bildrechte KI-generiert mit ChatGPT - Hellmut Hertel

Wir sollten darüber sprechen!

Kirche ändert sich. Manches bricht ab – Neues bricht auf. Weniger werden die Gelder für Personal und Gebäude, wichtiger wird die Zusammenarbeit der Gemeinden. Kirche wird anders, aber sie bleibt für die Menschen vor Ort, weil Gott vor Ort ist, nahe den Menschen. Wie die Kirche aussehen wird, das ist offen und auch umstritten. Da gibt es landeskirchliche Vorgaben (bedingt durch weniger Ressourcen)  – aber auch Ideen und Forderungen, was vor Ort dringend gebraucht wird. Was kommt und wie es kommt, darüber entscheiden auch Sie, Menschen rund um den Kirchturm. Was ist uns wichtig – und wie können wir es umsetzen?

Pfarrerinnen und Pfarrer im Ruhestand im Dekanat Erlangen laden
am 12. November 2026, 19:30 Uhr ins Löhehaus - St. Markus
zu einem Gesprächsabend ein,

in dem Menschen aus unterschiedlichen kirchlichen Bereichen ihren Blick auf die Zukunft der Kirche einbringen. Gefragt sind dabei Ihre Meinungen.

Es werden mitreden:

  • Josef Dobeneck, ehemaliger Dekan des katholischen Dekanats Erlangen
  • Dr. Reinhold Friedrich, Pfarrer, Vorstand der Bewegung „Aufbruch Gemeinde“
  • Imke Pursche, Pfarrerin in Erlangen-Bruck
  • Gerhild Rüger, Dekanin Erlangen-Ost
  • Markus Wierny, Mitglied des Präsidiums der Erlanger Dekanatssynode und des Landessynodalausschusses der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern

Moderation: Dr. Thomas Zeilinger

Die Veranstaltung fin­det im Vorfeld der Synoden im Dekanat Erlangen und der evangeli­schen Kirche in Bayern statt. Vielleicht gelingt es, Impulse der Basis in die Entscheidungen kirchenleitender Gre­mien einzubringen.

Wo: Löhehaus, großer Saal, Sieglitzhofer Str. 2a
Wann: 12. November 2026, 19:30 Uhr
Veranstalter: Team der Pfarrer*innen im Ruhestand im Dekanatsbezirk Erlangen

Abschied Pfrin. Christine Jahn
Bildrechte www.mkunert.de
Am Michaelisfest wurde Pfarrerin Christine Jahn in der Baiersdorfer Stadtpfarrkirche St. Nikolaus feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 250 Besucherinnen und Besucher erlebten einen würdevollen Gottesdienst, der vom Erlanger Bachchor, dem Baiersdorfer Kirchenchor und dem ImPuls-Chor musikalisch gestaltet wurde. Nach ihrer eindrucksvollen Predigt mit vielen persönlichen Gedanken vollzog Dekanin Gerhild Rüger die offizielle Entpflichtung von Pfarrerin Jahn.
Dachfirst der St. Nikolauskirche
Bildrechte Eichenmüller

Die baulichen Probleme sind schwerwiegend. Dach, Dachstuhl und Mauerwerk sind so stark beschädigt, dass die Substanz des Gebäudes gefährdet ist. Was Generationen geprägt hat, ist ohne Unterstützung nicht zu halten.

Die Sanierung des Kirchendachs und des Dachstuhls stehen an. Die Gesamtkosten von 700.000 EUR werden nur zum Teil durch Zuschüsse aufgefangen. Die Kirchengemeinde wird ca. 400.000 EUR selbst aufbringen müssen. 

Weitere Informationen hier!

Wir freuen uns, wenn Sie dieses Projekt mit einer Spende unterstützen: Online-Spende

Fundraising-Logo Himmel²
Bildrechte KG Baiersdorf

Zwei Kirchen prägen Baiersdorf seit Jahrhunderten – die eine in akuter Not, beide in unserer Verantwortung. Sie gehören uns allen: Gläubigen und Suchenden, Alteingesessenen und Zugezogenen. Gemeinsam wollen wie sie bewahren – als Orte des Glaubens und der Kultur, der Erinnerung und der Zukunft.

Sie gehören zu unserem Alltag: für Glaubende wie für Suchende, die hier verwurzelt sind und für alle, die neu in unsere Stadt kommen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sie Orte bleiben, die tragen – im Glauben, in der Kultur und in der Gemeinschaft.

Gemeindebrief
Bildrechte Evang.-Luth. Kirchengemeinde Baiersdorf

Der Gemeindebrief informiert über Aktuelles aus der gesamten Kirchengemeinde. Er erscheint sechs Mal im Jahr und wird alle zwei Monate in ca. 2300 Haushalte gebracht. 80 Austräger/innen versorgen jeweils einige Straßen. Wer sie unterstützen kann, melde sich gerne im Pfarramt. Hier wird eine Version veröffentlicht, die aufgrund geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen verkürzt ist.

Herzliche Einladung zu...

Spenden für die Kirchendachsanierung und weiteres

Leben mit all seinen Facetten findet man in der evangelischen Kirchengemeinde, rund um die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Baiersdorf, im evangelischen Gemeindehaus, im Langensendelbacher Stockflethhaus und auf dem evangelischen Friedhof mit seiner Friedhofskirche St. Johannis.

Wenn Sie uns helfen möchten das geistliche und das kulturelle Leben zu füllen, sowie unsere diakonischen Aufgaben zum Wohl der Menschen und zur Ehre Gottes weiterführen zu können, spenden Sie hier. Denn all das, was wir in der evangelischen Kirche leisten, ist nur möglich, weil wir mit Unterstützerinnen und Unterstützern rechnen können. Auch finanziell...

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Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
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31.10.2026 Gedenktag der Reformation (Reformationsfest)

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29.11.2026 1. Sonntag im Advent

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