Paul Klee und seine Engel - Anstifter zum Frieden
Der Maler Paul Klee hat Engel ganz anders gemalt, als wir sie sonst kennen. Es sind nie perfekte Wesen. Vielmehr sind es unfertige, unvollkommene himmlische Geschöpfe mit Macken.
Engel, die noch im Werden sind.
Das passt für mich irgendwie zu Engeln als Friedensstiftern. Denn auch der Frieden auf Erden ist noch nicht fertig. Frieden wird noch …
Mein Lieblingsengel von Paul Klee hat den Titel „Engel noch tastend“.
Auffallend ist der nach vorne geneigte Kopf. Fast sieht es so aus, als ob der Engel etwas suchen würde. Das Blau seines Kleides und seiner Augen erinnern an die Himmelsfarbe. Viele dunkle Wolken umgeben den Engel. Die dunklen Flecken können für Angst stehen, für Streit und Konflikte zwischen den Menschen.
Mich berührt es, wie der Engel sich tapfer gegen die Düsternis stemmt. Fast wirkt es, als ob er all die Konflikte der Menschen – all die dunklen Wolken zwischen uns – aus dem Weg räumen möchte, damit unsere Sicht auf die Dinge wieder frei wird.
Engel kennen nicht nur Frieden, sondern auch Streit …
In meinem Religionsunterricht erzähle ich meinen Kindern die Geschichte von einem Jungen, der immer wieder Streit mit seinen Mitschülern anfängt. Obwohl er oft gar nicht weiß, warum er das tut.
An Heiligabend bekommt er beim Verlassen der Kirche genau diesen Engel von Paul Klee geschenkt. Dazu sagt die Pfarrerin: „Friede auf Erden.“ Das bewegt den Jungen so sehr, dass er sich vornimmt, die anderen Kinder nicht mehr zu ärgern. Nach der Geschichte betrachte ich mit meinen Schülern das Engelsbild, das den Jungen so fasziniert. Ein Schüler meinte: „Der Engel schwebt nicht weit oben im Himmel, weit weg von Streit. Der sieht den Streit und hilft uns, ihn wegzuräumen, damit Frieden wird …“ Anstifter zum Frieden werden.
Welchen Rat könnte der Engel dem Jungen aus der Geschichte geben, damit „die dunklen Streitwolken verschwinden?“, frage ich meine Schüler.
„Bring Gummibärchen als Entschuldigung mit“, meint eine Schülerin ganz pragmatisch.
Ein anderer gibt ihm den Rat: „Drängle nicht in der Pause.“
„Lass die anderen ausreden. Jeder verdient es, gehört zu werden.“
Und schließlich: „Bete doch einfach, dass die Streitgedanken raus aus deinem Kopf gehen.“
Ihre/Eure Pfarrerin
Mareike Rathje
Die baulichen Probleme sind schwerwiegend. Dach, Dachstuhl und Mauerwerk sind so stark beschädigt, dass die Substanz des Gebäudes gefährdet ist. Was Generationen geprägt hat, ist ohne Unterstützung nicht zu halten.
Die Sanierung des Kirchendachs und des Dachstuhls stehen an. Die Gesamtkosten von 700.000 EUR werden nur zum Teil durch Zuschüsse aufgefangen. Die Kirchengemeinde wird ca. 400.000 EUR selbst aufbringen müssen.
Weitere Informationen hier!
Wir freuen uns, wenn Sie dieses Projekt mit einer Spende unterstützen: 
Zwei Kirchen prägen Baiersdorf seit Jahrhunderten – die eine in akuter Not, beide in unserer Verantwortung. Sie gehören uns allen: Gläubigen und Suchenden, Alteingesessenen und Zugezogenen. Gemeinsam wollen wie sie bewahren – als Orte des Glaubens und der Kultur, der Erinnerung und der Zukunft.
Sie gehören zu unserem Alltag: für Glaubende wie für Suchende, die hier verwurzelt sind und für alle, die neu in unsere Stadt kommen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass sie Orte bleiben, die tragen – im Glauben, in der Kultur und in der Gemeinschaft.
Von Telemann bis Ternes
Musik für Flöte und Violoncello
Anja Weinberger, Flöte - Irene von Fritsch, Violoncello
Das Motto „Von Telemann bis Ternes“ zeigt bereits, wohin die Reise geht: Dieses Programm führt mit Werken von Anna Bon di Venezia, Barbara Strozzi, Johann Sebastian Bach, Daniel Dorff, Heitor Villa-Lobos und natürlich Georg Philipp Telemann und Tina Ternes von der Prachtentfaltung des Spätbarock über intime Kammermusik der noch früheren Jahre bis hin zu den lautmalerischen, spannungsreichen Musikerzählungen unserer Zeit.
Viel Vergnügen beim Zuhören und Dabeisein!
Der Konzertabend klingt mit geselligem Zusammensein aus, zu dem Getränke angeboten werden.
Eintritt frei, um Spenden für die Konzertreihe „Musik im Stockflethhaus“ wird gebeten.
Der Gemeindebrief informiert über Aktuelles aus der gesamten Kirchengemeinde. Er erscheint sechs Mal im Jahr und wird alle zwei Monate in ca. 2300 Haushalte gebracht. 80 Austräger/innen versorgen jeweils einige Straßen. Wer sie unterstützen kann, melde sich gerne im Pfarramt. Hier wird eine Version veröffentlicht, die aufgrund geltender datenschutzrechtlicher Bestimmungen verkürzt ist.
Jahreslosung 2026
Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu!“
(Offenbarung 21, 5)

