Maßnahmen

Was muss gemacht werden?

  • Gerüst aufstellen: Für die Reparaturen muss die Kirche außen eingerüstet werden.
  • Dach öffnen: Das Dach muss teilweise oder komplett abgedeckt werden, um beschädigte Holzteile auszutauschen und zu verstärken.
  • Schutzdach bauen: Über dem geöffneten Dach wird ein Schutzdach mit starker Folie errichtet, damit kein Regen eindringt. Die ausführende Zimmerei ist dafür verantwortlich, dass es dicht bleibt.

Wie wird das Dach stabilisiert?

Das Dach ist derzeit zu „weich“ und kann die seitlichen Kräfte nicht richtig aufnehmen. Deshalb:

  • Stahlträger einbauen: Diese übernehmen die Kräfte, die sonst die Außenwände belasten würden.
  • Neue Zugstangen: Alte Zugstangen werden durch neue ersetzt, die fest verankert sind.
  • Zusätzliche Verstärkungen: Teile des Daches (z. B. Walmdach am Chor) werden mit Stahlteilen und Holzbohlen stabilisiert, damit sich nichts mehr verschiebt.

Schäden an Holz und Verbindungen beheben

  • Feuchte und beschädigte Balken austauschen: Stark geschädigte Holzteile werden ersetzt.
  • Lose Verbindungen sichern: Aufklaffende Stellen werden ausgekeilt und verschraubt.
  • Unsachgemäße Reparaturen rückgängig machen: Frühere schlechte Reparaturen müssen entfernt werden

Belüftung verbessern - damit Holz nicht wieder feucht wird:

  • Eingemauerte Balken freilegen oder ersetzen.
  • Mauerkronen so umbauen, dass Luft zirkulieren kann.
  • Lochbleche und neue Aufschieblinge einbauen, um die Traufe zu hinterlüften.

Risse in den Wänden reparieren

  • Risse reinigen, mit Kalkmörtel füllen und verschließen.
  • Mit Spezialmörtel verpressen, damit die Wand wieder stabil ist.

Warum ist das dringend?

Die Schäden gefährden die Standsicherheit der Kirche. Wenn nicht bald gehandelt wird, bekommen die Außenwände noch mehr Risse und die Sanierung wird später deutlich teurer.