Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis, 27. September 2020


Frau mit offenen Armen blickt in die untergehende Sonne

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Liebe Gemeinde,
wovor haben Sie eigentlich Angst oder Furcht? Wir leben gerade in einer Zeit, die furchteinflößend wirken kann. Wir leben seit sieben Monaten mit Corona. Wir haben da viele Dinge gehört, was das für eine Erkrankung ist. Wir haben gelernt, wie wir uns scheinbar schützen können. Da entstehen Psychosen und Ängste, die wir nicht in den Griff bekommen. Wir haben eine Zeit des totalen Lockdowns hinter uns und eine ungewisse Zukunft mit diesem Virus vor uns. Eine Impfung ist nicht in Sicht, ein Medikament zur Behandlung fehlt noch. Da braucht es Kraft, Liebe und Besonnenheit um gut durch die Zeit zu kommen.

Jede Zeit bringt ihre eigene Angst, eine eigene Furcht. Die Zeit des Mittelalters war geprägt von der Angst vor einem grausamen Gott, dem wir nicht recht sein können, in dessen Augen wir nie gerecht sein können. Die Sorge, dass niemand den Ansprüchen Gottes genügen kann, führte dazu, dass man sich vor Gott fürchtete. Da brauchte es Kraft, Liebe und Besonnenheit, damit man diesem Bild ein neues entgegensetzen konnte.

Die Zeit der frühen Kirche hatte andere Sorgen. Es musste eine Struktur entstehen, die tragfähig ist und so die in die Zukunft tragen kann. Die Bedrohungen kamen nicht nur von Außen, sondern auch von Innen. Noch hatte sich nichts etabliert, noch war man auf der Suche. Die Frage blieb: Kommen wir da durch? Die Furcht hieß: Schaffen wir das? Niemand wusste, wie tragfähig der neue Glaube sein würde. Da waren Kraft, Liebe und Besonnenheit nötig, damit sich etwas entwickeln und festigen konnte.

Einen Einblick in diese Entwicklung macht uns der 2. Timotheusbrief möglich. Die frühe Kirche begann sich vom Judentum zu lösen. Die Kirche musste eigene Wege suchen. Eine kleine, neue und noch dynamische Glaubensgemeinschaft musste sich erfinden. Es sollten Ämter geschaffen werden, die für eine geregelte Lebensweise sorgten. Es schien nötig, für eine vernünftige Struktur zu sorgen.
Und hier setzt unser Predigttext an. Wie kann es weitergehen? Wie kommen wir da durch? Was macht uns stark? Hören wir aus dem 2. Timotheusbrief:

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.
(2 Tim 1, 7-10)

Die Mucklas

Die Mucklas

Mucklas, das sind kleine, bunte Wesen, die im Geheimen so einigen Unfug anstellen und ziemlich frech sind. Vielleicht kennst du die Kleinen aus den Büchern von Petterson und Findus? - Auch im Baiersdorfer Gemeindehaus gibt es Mucklas.  

„Die Mucklas“ ist eine Gruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersdorf für Kinder ab der 1. Grundschulklasse.

Gemeinsam erleben wir viele spannende Nachmittage. Wir basteln, spielen, lösen knifflige Rätsel oder veranstalten einen gemütlichen Kinonachmittag, wir kochen, hören Geschichten, und vieles, vieles mehr.

Genau wie die Mucklas erleben wir viele Abenteuer, stellen so einiges an und haben jede Menge Spaß!

Wir treffen uns immer freitags von 15:00 – 16:15 Uhr im großen Saal des Evang. Gemeindehauses.

Wenn du Lust hast bei den Mucklas mitzumachen, melde dich einfach an.

Gib dafür deine Anmeldung bis spätestens 01.10.2020 entweder im Pfarramt ab oder schicke es per E-Mail direkt an die Mucklas.

Alle notwendigen Dokumente findest du unten als Download.

 

Wir freuen uns auf dich!

Dein „Muckla“-Team

Stellenangebot Sekretär*in (m/w/d) in Teilzeit (20 Wochenstunden)

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Baiersdorf sucht ab dem 1. März 2021 für das Pfarrbüro eine*n

Sekretär*in (m/w/d) in Teilzeit (20 Wochenstunden).

Wir suchen eine*n zuverlässige*n und vertrauenswürdige*n Mitarbeiter*in, die/der bereit ist, das Leben in unserer Kirchengemeinde mit zu organisieren und erste Anlaufstelle für Haupt-, Neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende ist.

Gemeindeleben in Coronazeit III – vom Kirchenvorstand am 24. Juni beschlossen

Kurzfassung:

  • Kirchen sind zum Gebet geöffnet. Bitte halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 m in alle Richtungen ein.
  • Beim Besuch der Gottesdienste nutzen Sie bitte die gekennzeichneten Plätze. Personen aus einem Haushalt können nebeneinander sitzen.
    Alle Besucherinnen und Besucher tragen eine Mund-Nase-Bedeckung beim Ein- und Ausgang, sowie beim Singen.
    Eingang in der St. Nikolauskirche über die Türen auf der Südseite; Ausgang über die Tür im Turm bzw. die Tür auf der Nordseite.
    Maximale Besucherzahl: St. Nikolaus: 29 bis 38 Personen im Kirchenschiff, 12 bis 22 Personen auf der Empore; Stockflethhaus: max. 33 Personen zzgl. Plätze im Freien (Abstandsregel!)
  • Bitte bringen Sie Ihre eigenen Gesangbücher mit!
  • Der pfarramtliche Geschäftsverkehr soll soweit wie möglich telefonisch oder per E-Mail geführt werden. Die Ansprechbarkeit für die Seelsorge bleibt uneingeschränkt gewahrt.
  • Für Veranstaltungen der Kirchengemeinde und die Bücherei gelten jeweils eigene Hygienekonzepte. Gemeindehaus und Stockflethhaus dürfen nur mit Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden.
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