Stimmen und Stimmungen aus der Gemeinde

St. NikolausVieles bewegt uns.

Hier sollen Menschen aus unserer Kirchengemeinde zu Wort kommen.

Gedanken, Gefühle, Heiteres, Bedrücktes, Geistliches, Alltägliches, Aufmunterndes, Sorgendes, Tipps, Klagen, ein Schnappschuss von einer Klopapierinstallation, von chaotischen Wohnzimmern oder aufgeräumten Kellern sollen hier ihren Platz finden.

Über allem aber steht: „Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen.“

Für Ihre Beiträge gilt: Wir behalten uns vor, Texte redaktionell zu bearbeiten und ggf. sinnerhaltend zu kürzen. Ihre eigenen (!) Bilder sind willkommen. Diese Beitragsreihe soll der Gemeinschaft unter uns Raum geben.

Beiträge bitte an lila-brett[at]baiersdorf-evangelisch[dot]de.

Der barmherzige Vater

Kathrin Seyferth, 30. März 2020

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (Rembrandt van Rijn)

Nachdem Kunden ihre Termine absagen mussten und meinem Kalender freien Raum verschafften, nutze ich meinen Beratungsraum noch viel öfter für Stille und Gebet.
Dabei hat mich letzte Woche das Vaterunser so bewegt. Die einzelnen Aussagen und Worte standen plötzlich viel bedeutungsvoller vor mir.
In einem Versuch, es zu teilen, habe ich es zu Papier gebracht. Zum Ausdruck kommt das für mich auch in Rembrandts Bild vom barmherzigen Vater.

Möge es zur Anregung für die eigene Meditation oder Gebete dienen, ob zu Hause oder beim Spazierengehen.

Frühlingsanfang 2020

Rosemarie und Manfred Bruns, 28. März 2020

Kirschblüten

Die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel. Aber es ist kalt, es weht ein scharfer Ostwind.
Die kleinen Frühlingsblüher wagen sich vorsichtig aus ihrem Winterversteck, die Tulpen zögern noch.
Die Magnolienblüten sind in der Knospe erfroren. Wir werden unsere Gartenvögel noch etwas länger füttern.

Christrosen

Elmar Hüsam, 27. März 2020

Christrosen

Wir, meine Frau und ich, haben am letzten Sonntag, nur zu zweit, einen kleinen Ausflug gewagt. Wir haben den Christrosenwald bei Hohenstadt östlich von Hersbruck besucht. Im Waldhang oberhalb von Hohenstadt blühen dort auf einer Fläche von etwa 50 mal 200 Metern Tausende von Christrosen (oder, weil sie so spät blühen, heißen sie eigentlich Lenzrosen) in weiß, rosa bis dunkelrot oder gefleckt. Wir waren zum zweiten Mal dort, aber es ist jedes mal wieder faszinierend, diese Blumenpracht im Gestrüpp eines Waldes zu sehen. Dazwischen und darunter blühen außerdem viele rot-weiße Lerchensporn, Leberblümchen in blau und weiß und kräftige Polster von dunkel-violetten Veilchen. Zwischen all den vielen Blumen führt ein schmaler Pfad über Stock und Stein den Waldhang hinunter.

Singen macht Freude

Irene Nagelschmidt, 26. März 2020

Kirchenchor

Ein Chor ohne Singen, ist wie ein Kirchturm ohne Glocken. Singen aktiviert das Immunsystem und macht alle fröhlich und heiter.

Wir freuen uns wieder auf ein baldiges Beieinandersein.

Lied-Wunder

Elmar Hüsam, 26. März 2020

Ein Freund hat mir ein Lied-Wunder zukommen lassen. Musiker und Sänger aus vielen Ländern singen und spielen dank Internet gemeinsam das Paul-Gerhard-Lied: „Befiehl du deine Wege und was dein Herze kränkt der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt. Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn, der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“ Hier ist der Link dazu:

https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=4nV8NakYNfs&feature=youtu.be

Notbetreuung

Simone Ruppert, 24. März 2020

Der Kindergarten St. Nikolaus hält eine Notbetreuung für Kinder systemrelevanter Eltern aufrecht. Wir sind vor Ort im Schichtdienst, wie auch im Homeoffice tätig, um unseren Beitrag zu leisten, damit Menschen versorgt, gepflegt, geheilt werden können. Dies gestaltet sich nicht gerade einfach und verlangt auch einiges von den Mitarbeitern ab.

Ein Hoffnungsschimmer

Ingrid Frister, 23. März.2020

Weißdorn

Bei unserem Sonntagspaziergang ist mir ein wunderschön blühender Weißdorn aufgefallen.

Diese Blütenpracht ist für mich ein sehr schönes Symbol für einen Neubeginn nach dem langen, grauen Winter.

Trotz aller Sorgen und Ängste, die wir alle in dieser schweren Zeit durchleben, gibt mir die Natur immer wieder Kraft und Hoffnung.

Das Gebet darf nicht aufhören

Christiane Börstinghaus, 22. März 2020

Altar Stockflethhaus

Gebet für die Gemeinde und die Welt um 19 Uhr.

Auch, wenn wir uns nicht mehr versammeln dürfen, das Gebet darf nicht aufhören!

Bitte beten Sie/betet Ihr zu Hause mit!
Danke!

Frühling 2020

Brigitte Pfadenhauer, 29. März 2020

Buschwindröschen

Draußen zwitschern die Vögel um die Wette, drinnen tönen aus einem Zimmer die Kollegen meines Mannes aus aller Herren Länder bei der Telefonkonferenz und aus dem anderen die italienischen Professoren meiner Tochter in der Online-Vorlesung.
Toll, was technisch alles so geht, aber ehrlich gesagt höre ich am liebsten den Vögeln zu.

Engel ohne Flügel

Hellmut Hertel, 28. März 2020

„Es kamen Engel und dienten ihm.“ (Matthäus 4, 11)

Wer sind für mich in diesen Tagen Engel ohne Flügel?

Die Not der Flüchtlinge bleibt

Barbara Hertel-Ruf, 26. März 2020

Junge am Stacheldraht

Ich bin beeindruckt, wieviel Phantasie und Kreativität diese Krise freisetzt, wie viele Initiativen es gibt, gut durch diese Zeit zu kommen.

Aus dem Home-Office

Claudia Engelhardt / Kindergartenleiterin, 26.03.2020

Heute möchte ich schöne Grüße aus meinem „provisorischen“ Home Office schicken.

Meine Diakonie

Ariane Gallmetzer, 24. März 2020

Meine Diakonie

Das Team der Diakoniestation Baiersdorf steht stabil.

Wir unterstützen unsere pflegebedürftigen Familien und Angehörigen, die nächsten Wochen gut zu durchleben. Bleiben Sie mit Sorgen und Unsicherheiten nicht alleine, kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Liebe Grüße

Ein freundlicher Blick!

Marion Fina, 23. März 2020

 
Ein Erlebnis bei meinem heutigen Einkauf hat mich sehr nachdenklich und traurig gemacht.

Dass man zurzeit körperlichen Abstand halten und sich so kurz wie möglich in Geschäften aufhalten soll, ist selbstverständlich. Die Aufforderung, sich weder mit anderen Kunden noch mit dem Personal zu unterhalten, ist auch zu akzeptieren.

Aber dass die Leute sich gegenseitig nicht mal anschauen oder gar abwenden, finde ich ganz schlimm und auch verletzend.

Eine Kerze im Fenster

Mathias Emde, 23. März 2020

 
Das Bild mit dem Adler macht mir Mut.

So kümmerte sich ein Adler um seine Kleinen.
Sobald Du mit der Maus über das Bild fährst, siehst Du wer sich um Dich kümmert!


Eine Kerze im Fenster

Einander wahrnehmen

Werner Offenmüller, 23. März 2020

 
Heute war ich – wie fast jeden Sonntag – in Regnitzgrund joggen – wundervolles Wetter, blauer Himmel, aber eisiger Ostwind. Erstaunlicherweise waren sehr viele Menschen unterwegs, die meisten haben auch den Abstand zu einander eingehalten (mit nur wenigen Ausnahmen). Mir ist aufgefallen, dass der übliche Augenkontakt, vielleicht auch eine kurze Begrüßung bei aneinander vorbeilaufen, praktisch nicht mehr erfolgt.