Nur fairer Handel ist ein freier Handel

 

Mit TTIP wollen sich Großkonzerne ihre Positionen sichern und ausbauen, um weiterhin ein Wirtschaftsystem voranzutreiben, das auf immer mehr Wachstum und Profit setzt. Dieses System setzt auf:
• Immer mehr und größeren Verbrauch von Rohstoffen durch Ausbeutung von Menschen und Land.
• Immer höhere Steigerungen der Gewinne und Produktionen.
• Immer mehr Millionäre aber auch immer mehr Arme
• Immer höhere Gewinne müssen Banken und Konzerne für Aktionäre erzielen.
• Immer mehr Lebensmittel in den reichen Ländern des Nordens landen im Müll, auf der anderen Seite verhungern Millionen von Menschen.  
Dieses endlose Wachstum hat zur Folge, dass Gottes gute Schöpfung immer mehr ausgebeutet und zerstört wird. Ein unendliches Wachstum ist nicht möglich, da unsere Erde begrenzt ist und damit sind auch uns Menschen Grenzen gesetzt.
Papst Franziskus schreibt in seinem Evangelii Gaudium: „Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung -  diese Wirtschaft tötet.“
Es ist höchste Zeit, dass wir hier unsere Wirtschaftspolitik ändern, damit es den Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern besser geht.
Wir alle stehen in der Verantwortung: Bürger, Christen, Unternehmer und Politiker. Es gibt zahlreiche Stellschrauben, eine Änderung des Wirtschaftssystems voranzutreiben. Wir brauchen einen anderen Umgang mit Konfliktrohstoffen und verbindliche Regeln für Unternehmen, die in den sogenannten Schwellen- und Entwicklungsländern produzieren oder Handel treiben.  Einige dieser Aspekte, wie wir durch eine andere Wirtschaftspolitik mehr globale Gerechtigkeit erreichen, wird Uwe Kekeritz in seinem Vortrag aufgreifen. 

 

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