„Die Bibel im Gespräch“

Gutenberg open.jpg

Natürlich kann sie jeder für sich lesen. Aber man ist schnell an einem Punkt, wo man nicht weiterkommt. Oft fehlt nur eine kleine Erklärung, und man entdeckt, was gemeint ist. Das Verständnis anderer regt dazu an, die eigene Sicht zu erweitern. Wenn die Bibel im Gespräch ist, werden „Leseworte“ zu „Lebeworten“, wie Luther sagt, zu einem Kräutlein, das umso besser duftet, je länger man daran reibt.

Darum beginnen wir im September mit einer neuen Reihe im Baiersdorfer Gemeindehaus und laden jeden dritten Donnerstag im Monat dazu ein. Das erste Mal allerdings ausnahmsweise am vierten,

am Donnerstag, den 28. September 19.30 Uhr.

Losgehen soll es mit dem zweiten Buch Mose, dem Buch Exodus. Die Geschichte vom Auszug Israels aus Ägypten ist eine der großen Befreiungsgeschichten der Weltliteratur. An zehn Abenden begegnen wir Mose, fragen, was es mit dem brennenden Dornbusch auf sich hat und mit dem mysteriösen Gottesnamen, „Ich werde sein, der ich sein werde“. Die fremde Seite Gottes wird Thema sein. Warum verstockt Gott den Pharao? Warum so viele Opfer beim Durchzug durch das Rote Meer, um Israel zu retten? Der Tanz ums goldene Kalb hält die menschliche Verführbarkeit vor Augen, das Murren in der Wüste das schnell ermüdende Vertrauen. Das Mannawunder lehrt das Leben mit leeren Händen, die 10 Gebote verlangen zeitgemäße Interpretation. Viel Stoff fürs Gespräch.

Am ersten Abend betreten zwei couragierte Frauen die Spielfläche, ohne die es gar keinen Mose gegeben hätte: zwei Hebammen. Wer schon einmal voraus lesen möchte: 2. Mose 1.

By photo: Lunkwill at en.wikipedia - Transferred from en.wikipedia to Commons., Public Domain, Link

verfasst von: