Pfrin. Barbara Hertel-Ruf

3. Der Ort des Gottesdienstes

Die Sehnsucht ist uralt und fest in uns verankert: Einen Ort zu haben, an dem wir Gott nahe sein können, an dem wir Gottesdienst feiern. So wurden Berge zu Heiligen Bergen, Tempel wurden errichtet und prächtig geschmückt und bis heute werden Kirchen und Gemeinderäume geplant und gebaut. Unser Glaube braucht nicht nur eine Gottesvorstellung, nicht nur Zusammenkünfte und Veranstaltungen – er braucht auch einen Ort, der in besonderer Weise der Gegenwart Gottes vorbehalten ist.

1. Gottesdienst als Ort der Gotteserfahrung

Gotteserfahrung im Gottesdienst – gibt’s das? Sind unsere Gottesdienste da nicht viel zu starr und steif? Eine oft gehörte Forderung lautet doch: „Unsere Gottesdienste müssen lebendiger werden!“

Ich will jetzt nicht die verschiedenen Einwände gegen unsere „normalen“ Sonntagsgottesdienste aufzählen, die Kritik an Liturgie und Predigt – die kenne ich auch. Viel lieber möchte ich Sie einladen zu einem Ausflug in die Geschichte unseres christlichen Gottesdienstes.

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