Dekanat Erlangen

Weihnachtsgottesdienste in der Fußgängerzone und in der Scheune

Weihnachtsgottesdienste in der Fußgängerzone und in der Scheune Carsten Kurtz Do., 24.09.2020 - 16:18

Ist zwar noch ein bisschen hin, aber: die Evangelische Kirchengemeinden in Erlangen und Bayern planen unter Corona-Bedingungen Weihnachtsgottesdienste an ungewöhnlichen Orten.

Ob auf der großen Wiese im Park, in der Fußgängerzone, auf dem Schlossplatz oder in der großen Scheune – viele der 1537 evangelischen Kirchengemeinden in Erlangen und Bayern planen ihre Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr an außergewöhnlichen Orten. Weil dicht gedrängte Kirchenbänke an Heiligabend unter Corona-Bedingungen nicht möglich sind, werden viele Kirchengemeinden zu Weihnachtsgottesdiensten unter freiem Himmel einladen. Das berichteten die Regionalbischöf/innen aus den sechs bayerischen Kirchenkreisen im Rahmen der jüngsten Sitzung des Landeskirchenrats unter Leitung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Viele Kirchengemeinden planen, den Weihnachtsbaum in diesem Jahr vor der Kirche aufzustellen für Weihnachtsgottesdienste im Freien. In anderen Gemeinden will man zu mehreren kurzen Gottesdiensten an verschiedenen Orten einladen, etwa auch in großen Scheunen, so dass alle Besucher auch mit Sicherheitsabständen Platz finden.
Landesbischof Bedford-Strohm: „Ich möchte, dass in diesem Jahr jeder einen Weihnachtsgottesdienst besuchen kann, der das will. Unsere Kirchen sind bei den nötigen Sicherheitsabständen zu eng. Darum gehen wir raus! Das Licht der Weihnacht wird in diesem Jahr auf vielen Wiesen und Plätzen erstrahlen. Vielleicht werden wir lange Unterhosen anziehen müssen, aber es werden hoffentlich besondere Weihnachtsgottesdienste werden, an die wir uns noch lange erinnern werden!“


München, 24. September 2020
Johannes Minkus, Pressesprecher

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Annekathrin Preidel als Präsidentin der bayerischen Landessynode wiedergewählt

Annekathrin Preidel als Präsidentin der bayerischen Landessynode wiedergewählt Carsten Kurtz Mo., 14.09.2020 - 12:29

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen der Eltersdorferin zur Wiederwahl

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) hat Annekathrin Preidel wieder zu ihrer Präsidentin gewählt, mit 93 von 105 abgegebenen Stimmen. Preidel war die einzige Kandidatin für dieses Amt.
Die 63-jährige promovierte Biologin aus Erlangen war bereits in der vergangenen Synodalperiode Präsidentin des bayerischen Kirchenparlaments, dem sie seit 2008 angehört. Seit 2002 ist sie Mitglied des Kirchenvorstands der Egidienkirche in Erlangen-Eltersdorf.
Die beiden Vizepräsidenten oder –präsidentinnen werden im weiteren Verlauf der Synodaltagung gewählt.
Der Landessynode der ELKB gehören 108 Synodale an, davon sind 89 gewählt und 13 berufen; weiter gehören ihr drei Vertreter der Evangelisch-Theologischen Fakultäten und der Augustana-Hochschule an, sowie drei Jugendsynodale. Von den 89 gewählten Synodalen müssen 60 Nichtordinierte, also „Laien“, sein. Von den 29 der gewählten ordinierten Synodalen müssen zehn das Amt einer Dekanin oder eines Dekans innehaben. Die Synode wird für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Sie entscheidet über den Haushalt der Landeskirche, beschließt Gesetze und wählt den Landesbischof bzw. die Landesbischöfin.
München/Geiselwind, 12. September 2020 Michael Mädler, Stellv. Pressesprecher

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VIVE LA FRANCE  - eine musikalische Reise

VIVE LA FRANCE  - eine musikalische Reise Carsten Kurtz So., 13.09.2020 - 11:12

Sonntag, 18. Oktober, in der Matthäuskirche Uttenreuth

Schon seit vielen Jahren "reisen" Alice Graf (Klavier) und  Anja Weinberger (Flöte) durch die musikalische Welt. In den vergangenen beiden Jahren haben sie sich in Osteuropa und Südamerika aufgehalten. Nun sind sie in Frankreich angekommen, der Wiege der Flötenmusik. Unter dem Titel VIVE LA FRANCE spielen sie am Sonntag, den 18. Oktober, in der Matthäuskirche Uttenreuth Werke für Flöte und Klavier von Poulenc, Dutilleux, Fauré und anderen Komponisten. 
Beginn des Konzertes ist um 17.00 Uhr. Es findet unter Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen statt. Bitte tragen Sie beim Eintreten einen Mund-Nasen-Schutz und geben Sie Ihre Kontaktdaten an. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


 

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Moria ist abgebrannt!

Moria ist abgebrannt! Carsten Kurtz Fr., 11.09.2020 - 15:29

Die Hölle Moria ist abgebrannt. Und damit ein Ort, der sinnbildhaft für den Ansatz der EU-Außenpolitik steht. Allein die Existenz eines Ortes wie Moria ist ein Skandal. Warum? 

Moria ist der größte von fünf sogenannten Hotspots auf den griechischen Inseln (vier weitere gibt es in Italien). Zur effizienteren Verwaltung von flüchtenden Menschen hatte die Europäische Union 2015 dieses System etabliert, um direkt an den südlichen Außengrenzen der EU ankommende Asylsuchende zu registrieren, um sie dann wieder zurück in die Türkei zu schicken oder in Griechenland schmoren zu lassen. Die Doppeldeutigkeit des Wortes entbehrt jedes Zynismus. Seit fünf Jahren schaut Europa zu, wie sich diese Hotspots füllen und füllen, wie der Zeiger schon längst auf 12 steht, das Fass schon mehr als übergelaufen ist. 
2019 kamen etwa 123.700 Menschen als Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa. Davon erreichten etwa 74.600 Griechenland, 32.500 Spanien und weitere 11.500 Italien. Im gleichen Jahr sind ungefähr 1.900 Menschen laut Schätzung der Internationalen Organisation für Migration im Mittelmeer ertrunken. Aber wer weiß schon, wie viele es eigentlich sind. In Libyen sind zigtausende Geflüchtete auf ihrer Durchreise Folter ausgesetzt, im Mittelmeer ertrinken sie, in den europäischen Hotspots vegetieren sie vor sich hin.

Ich schreibe diesen Text und versuche mich an Fakten zu klammern. Fakten, die nicht schwer zu recherchieren sind und deren Deutung keinen Abschluss in Human Rights erfordern. Die Situation ist untragbar – und das ist sie schon so, so lange!

Diese Zustände sind nicht erst seit gestern ein Skandal. Also was dagegen tun?
Solidarisch sein: Seien Sie stolz auf eine Kirche, die ein Rettungsschiff auf die Beine stellt und stehen Sie hinter den Stadt- und Gemeinderät*innen, die sagen: „Wir haben Platz, wir sind ein Sicherer Hafen!“ Es gibt viele brennende Höllen, wie es Moria eine ist. 
Spenden: Mit Ihrer Spenden helfen Sie nicht nur konkret, Schlafsäcke, Zelte, Essen, Trinken und medizinische Versorgung zu finanzieren, sondern Sie zeigen Ihre Solidarität: mit den Geflüchteten und mit den Menschen, die sich seit Jahren für eine Veränderung der Zustände einsetzen! 
Gehandelt werden muss jetzt!

Schreibt Ihnen eine niedergeschlagene 

Carina Harbeuther (Beauftragte für  Flüchtlingsarbeit im Dekanat Erlangen)

mehr Informationen zum Thema auf den Seiten der EKD: https://www.ekd.de/flucht-und-integration-10884.htm

Spendenvorschläge: 

Ärzte ohne Grenzen e.V.
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX 
Caritas international
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
 

 

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Lernen von Amazonien!

Lernen von Amazonien! Carsten Kurtz Mo., 07.09.2020 - 13:44

Ausstellung des Dritte Welt Ladens Erlangen in der Neustädter Kirche

DEZALB auf Pixabay" class="r50 align-right" data-entity-type="" data-entity-uuid="" src="https://www.erlangen-evangelisch.de/sites/default/files/bilder/amazonie-5406522_1280.jpg" />Der Schutz der Regenwälder ist eine dringende Maßnahme für den Klimaschutz. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Bewohner*innen der Regenwälder zu: Ihr wertvolles Wissen über Flora, Fauna und jahreszeitliche Abläufe ist über Jahrtausende gewachsen und hat sie zu Hütern ihres Lebensraumes gemacht. Sie garantieren den Weiterbestand der Wälder, den Schutz der Böden und die Reinhaltung der Gewässer. Durch die Ausstellung soll der Zusammenhang zwischen dem eigenen Konsumverhalten und der Ausbeutung der Ressourcen dargestellt werden und die Besucher*innen sollen dafür sensibilisiert und animiert werden, eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Kindeskinder mitzugestalten. Ergänzt wird die Ausstellung durch Plakate, die aufzeigen, was wir (nicht nur) in Erlangen dem Klimawandel entgegensetzen können.

Ausstellung in der Neustädter Kirche

  • Eröffnung: Montag 28. September, 17 Uhr
  • Ausstellung geöffnet: So-Di 11-14 Uhr, Mi-Sa 11-16 Uhr

Führungen und Workshops (auch für kleinere Gruppen und für Schulklassen – mehrere Gruppen)  auf Anfrage

Begleitveranstaltungen – alle in der Neustädter Kirche

Sonntag, 4. Oktober, 10 Uhr: Erntedank-Gottesdienst zum Thema der Ausstellung
Was will und kann ich der Konsum- und Wegwerfgesellschaft und ihrem vermeintlichen Glücksversprechen entgegensetzen: Mit meinem Glauben? Mit meinen Worten? Mit meiner Zeit? Mit meiner Art zu konsumieren? In meinem Umgang mit Ressourcen?

Montag, 5. Oktober, 19 Uhr:  Klimawandel – was hat das mit uns zu tun?
Kurzfilmabend zur Ausstellung, mit ganz unterschiedlichen Beiträgen – informativ, provokant, unterhaltsam

Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr: Die 17 SDGs in der Umweltbildung – Beispiele aus dem Botanischen Garten
Das Aufzeigen von komplexen Zusammenhängen und den Konsequenzen unseres Handelns für zukünftige Generationen sind zentrale Punkte einer zeitgemäßen Umweltbildung. Das Spannungsfeld zwischen der Kommunikation von besorgniserregenden Fakten einerseits und der Sehnsucht der Besucher nach unbeschwerter Naherholung andererseits, bildet hierbei eine schwierig abzuwägende Ausgangsbasis für die erfolgreiche Umsetzung einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Durch praxisorientierte Beispiele die den Besuchern Möglichkeiten erschließen selber aktiv zu werden, versuchen wir Lösungen aufzuzeigen.

Mit Katrin Simon, Umweltbildung

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Diakonie Erlangen stattet Schulkinder aus

Diakonie Erlangen stattet Schulkinder aus Carsten Kurtz Mo., 07.09.2020 - 13:36

Schulkinder wurden mit Schulmaterial, Schulranzen und bunten Schultüten beschenkt

Auch dieses Jahr hat die Diakonie Erlangen finanziell benachteiligte Familien unterstützt, ihre Kinder für das neue Schuljahr auszustatten. Klienten*innen der Tafel, des Gebrauchtwarenladens Fundgrube sowie der Flüchtlings- und Integrationsberatung wurden dabei berücksichtigt. Die Schulkinder wurden mit Schulmaterial, Schulranzen und bunten Schultüten beschenkt. 

„Wir möchten den Kindern den Start ins Schulleben erleichtern“, erklärt Elke Bollmann, Leiterin der Tafel Erlangen. Ihr geht es auch um gleiche Chancen gegenüber anderen Schulkindern: „Sie sollen nicht von vornherein ausgegrenzt werden.“ Die Einschulung sei bekanntermaßen enorm teuer und könne nicht von allen aus der Portokasse gezahlt werden. Schätzungen zufolge werden dafür durchschnittlich 300 Euro ausgegeben. 
Unter den Tafelkunden*innen sind etwa 40 Familien mit einem Kind, das dieses Jahr eingeschult wird. Neben den Schulstartern*innen erhalten weitere ca. 200 Schulkinder im Alter von 6-14 Jahren einen Gutschein zum Kauf von Schulmaterial. 
„Die Beteiligung an der Aktion ist seit Jahren ungebrochen“, freut sich Bollmann. Möglich ist die Unterstützung der Familien durch Spenden vom Leo-Club Erlangen, dem Förderverein Tafel Erlangen e.V. und privaten Aktionen wie „Schultütenpate“ und Einzelspendern*innen. Die „Stiftung lesen“ übergibt jedes Jahr Bücher. 

Außerdem wurden fünf Kinder beschenkt, deren Familien von der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Diakonie Erlangen und der Diakonie Bamberg-Forchheim betreut werden. »Welchen Schulranzen sie möchten, durften sich die Kids vor dem Treffen selbst aussuchen«, erklärte Heike Krämer vom Weihnachtskürbis e.V. Der Verein fördert seit 2010 Kinder und Jugendliche mit wenig Geld in Franken. Die Kinder, das konnte man bei der Spendenübergabe im Schlossgarten Erlangen sehen, waren mächtig stolz auf die neuen Schulsachen und bereit für den ersten Schultag.
 

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Stellenangebot Sekretär*in (m/w/d) in Teilzeit (20 Wochenstunden)

Stellenangebot Sekretär*in (m/w/d) in Teilzeit (20 Wochenstunden) Carsten Kurtz So., 06.09.2020 - 17:30

Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Baiersdorf sucht ab dem 1. März 2021 für das Pfarrbüro eine*n

Free Photos auf Pixabay" class="r50 align-right" data-entity-type="" data-entity-uuid="" src="https://www.erlangen-evangelisch.de/sites/default/files/bilder/cup-of-coffee-1280537_1280.jpg" />Sekretär*in (m/w/d) in Teilzeit (20 Wochenstunden).

Wir suchen eine*n zuverlässige*n und vertrauenswürdige*n Mitarbeiter*in, die/der bereit ist, das Leben in unserer Kirchengemeinde mit zu organisieren und erste Anlaufstelle für Haupt-, Neben- und ehrenamtliche Mitarbeitende ist.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Organisation des Pfarramts
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit
  • Spenden- und Kassenverwaltung
  • Pflege der kirchlichen Mitgliederdaten
  • Diverse Verwaltungsarbeiten

Sie verfügen über fundierte gute Kenntnisse im Bereich Büroorganisation und EDV (Windows und MS-Office und Open-Office-Programme, Word, Excel). Sie arbeiten eigenverantwortlich, zuverlässig und gewissenhaft.

Wir bieten Ihnen:

  • eine angenehme Arbeitsatmosphäre
  • eine Vergütung je nach persönlichen Voraussetzungen nach Tarif TV-L in Verbindung mit der kirchlichen Dienstvertragsordnung (DiVO) bis Entgeltgruppe 6
  • eine Jahressonderzahlung, eine zusätzliche Betriebliche Altersvorsorge
  • Zusätzliche freie Tage an Buß- und Bettag, Heiligabend sowie an Silvester
  • ein unbefristetes Arbeitsverhältnis

Wünschenswerterweise gehören Sie der Evang.-Luth. Kirche in Bayern an oder einer anderen Kirche / kirchl. Gemeinschaft, die der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Kirchen (AcK) in Deutschland angeschlossen ist. Schwerbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis 20. Oktober 2020 an die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Baiersdorf, Kirchenplatz 5, 91083 Baiersdorf z.Hd. von Frau Pfrin. Jahn, oder per E-Mail an christine.jahn@elkb.de (nur im PDF-Format).

Hinweis zum Datenschutz: Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erteilen Sie uns die Erlaubnis, Ihre persönlichen Unterlagen einzusehen und relevante Daten ausschließlich für das Bewerbungsverfahren bis zu dessen Ende zu speichern und zu verarbeiten. Alle Dateien bzw. Daten sowie deren Verarbeitungen werden nach Ablauf des Bewerbungsverfahrens gelöscht.

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