Gemeindeleben in Coronazeit II – vom Kirchenvorstand am 4. Mai beschlossen

Unser Gemeindeleben bleibt von Einschränkungen gezeichnet, auch wenn sich die Kirchen vorsichtig für die Feier von Gottesdiensten öffnen.

In der Zwischenzeit sind einige Wege gespurt, trotzdem in Verbindung zu bleiben, in der seelsorgerlichen Begegnung, via Telefon, E-Mail, Briefkasten oder über die Website der Kirchengemeinde.

Wir brauchen aber sicher weiter viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt im Miteinander. Der Kirchenvorstand hat die Vorgaben, die vom Landeskirchenrat in den Verhandlungen mit der Staatsregierung beschlossen wurden, in folgender Weise umgesetzt.

  1. Die Kirchen waren und sind auch in Zeiten von Kontakt­beschränkungen geöffnet. Wir laden ein, sich zu Gebet oder Stille hinzusetzen, und bitten, dabei auf genügend Abstand zu achten.
  2. Weiterhin lädt die Kirchengemeinde auch zum persönlichen Gebet zuhause ein, besonders bei den üblichen Gottesdienstzeiten (Mittwoch 12 Uhr, Sonntag 9:30 und 11 Uhr) und abends 19 Uhr.
  3. Wir freuen uns, auch wieder Gottesdienste und Andachten in unseren Kirchen feiern zu dürfen. Dabei sind alle Teilnehmenden gebeten, die nötige Rücksicht zu üben und die Auflagen genau zu beachten, um Ansteckungen zu vermeiden, siehe Regeln für die Gottesdienste unter Ziffer 11.
  4. Die Predigten werden weiter auf der Website der Kirchengemeinde eingestellt. Ein Link mit einer Aufnahme des Gottesdienstes, eine gebrannte CD oder ein Ausdruck der Predigt werden bei Bedarf gerne zugestellt.
  5. Auf der Homepage der Kirchengemeinde sowie in den Schaukästen finden sich Informationen zu weiteren Gottesdiensten in Funk, Fernsehen und im Netz.
  6. Veranstaltungen (Gruppen und Kreise) können bis zu einem von der Staatsregierung zu entscheidenden Zeitpunkt weiterhin nicht stattfinden.
  7. Auch Musikalische Veranstaltungen, Proben oder Konzerte, sind bis auf Weiteres nicht möglich. Auf der Website sind aber Angebote für gemeinsames Singen im Netz.
  8. Bei Trauerfeiern und Taufen gelten die Regeln für Gottesdienste. Mehr als 15 Personen dürfen derzeit nicht teilnehmen. Bei Trauungen richtet sich die Teilnehmendenzahl nach der bei Sonntagsgottesdiensten.
  9. Wann die Bücherei geöffnet wird, entscheidet der Kirchenvorstand, wenn von Seiten der Staatsregierung und der Kirchenleitung dafür grünes Licht gegeben wird. Im Fall der Öffnung gilt eine eigene Ordnung.
  10. Der pfarramtliche Geschäftsverkehr soll soweit wie möglich telefonisch oder per E-Mail geführt werden. Die Ansprechbarkeit für die Seelsorge bleibt uneingeschränkt gewahrt.
  11. StockflethhausRegeln für die Gottesdienste:

    • Bis auf Weiteres verzichten wir in den Gottesdienstfeiern auf die Feier des Heiligen Abendmahls, halten sie aber bewusst im Gedächtnis.
    • Alle Teilnehmenden tragen eine Mund-Nase-Bedeckung. Die Liturgen/Liturginnen nehmen sie zum Sprechen und Singen ab.
    • Wir wahren zwischen den Teilnehmenden in alle Richtungen mindestens 2 Meter Abstand. In der Nikolauskirche sind die Plätze gekennzeichnet; im Stockflethhaus dürfen die Stühle nicht verstellt werden.
      Hausgemeinschaften dürfen direkt nebeneinander sitzen.
    • Das Abstandsgebot gilt selbstverständlich auch beim Betreten und Verlassen der Kirche bzw. des Stockflethhauses:
      In St. Nikolaus gilt:
      • Als Eingang dienen die Türen auf der Südseite, auch die zur ersten Empore, nicht der Eingang zum Turm.
        Als Ausgang dient für die Feiernden im Kirchenschiff auch die Tür im Turm bzw. auf der Empore die Tür auf der Nordseite.
      • Die zweite Empore ist nur vom Organisten zu betreten.
      • An den Ein- und Ausgängen steht jeweils eine Person aus dem Gottesdienstteam, das behilflich ist. Bitte folgen Sie den Anweisungen, auch wenn manches etwas umständlicher ist als früher gewohnt.
    • Maximal dürfen
      • in der Nikolauskirche 50 bis 60 Personen mitfeiern, 12 bis 22 auf der Empore, 29 bis 38 im Kirchenschiff, je nachdem, wie hoch die Zahl der gemeinsam kommenden Haushalte ist.
      • im Stockflethhaus sind maximal 22 Personen zugelassen. Bei gutem Wetter dürfen Gottesdienstbesucher draußen sitzen, auch dort mit gebührendem Abstand.

      Wenn diese Plätze wiederholt nicht reichen, wird der Kirchenvorstand beraten, ob ein weiterer Gottesdienst angeboten wird.

    • An den markierten Plätzen liegt jeweils ein Liedblatt aus, das wir bitten, am Ende mitzunehmen. Sie können gern auch das eigene Gesangbuch mitbringen.

Der Kirchenvorstand bittet um Beachtung dieser Regeln, um Geduld, Rücksicht und Zuversicht, dass Gott seine Kirche und seine Gemeinden auch durch diese Zeit führt.

Der Kirchenvorstand, 4. Mai 2020

(Stand: 05. Mai 2020)