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Team & Selbstverständnis
Teambesprechung
Unsere Teambesprechung findet jeden Dienstag im Anschluss an die reguläre Kindergartenarbeit von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Die Gesprächsführung obliegt der Kindergartenleiterin, das Protokoll führen im Wechsel die Mitarbeiterinnen. In unregelmäßigem Abstand nehmen Kindergarten-Träger, Elternbeirat und Praktikanten teil.
Einmal jährlich überarbeitet das Team in einer konzentrierten Aktion an ein bis zwei Tagen die Kindergarten-Konzeption. Neueste Grundlagen des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes werden eingearbeitet, Schwerpunkte eventuell geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Während der Konzeptionstage, bleibt der Kindergarten geschlossen.
Wir informieren die Eltern frühzeitig über wichtige Punkte des Kindergartenjahres, wie Themenschwerpunkte, Schließzeiten, Urlaub und die Planung von Aktivitäten für das Jahresprojekt.
Interessenschwerpunkte der Kinder werden dabei berücksichtigt.
Erziehungsplanung
Unser Team handelt nach dem situativen Ansatz. Dies bedeutet, dass die Kinder
1. aus Erfahrungszusammenhängen lernen und
2. in die Erziehungsarbeit mit einbezogen werden.
Zu 1.: Wir geben den Kindern durch eine anregende Umgebung die Möglichkeit, Erfahrungen zu machen und ihre Lebenssituation selbstbestimmt und sachgerecht zu bewältigen. Bei allen Angeboten werden die Kinder zu aktivem Lernen angeregt, in ihren Entwicklungsmöglichkeiten vielfältig unterstützt und bei der Verfolgung ihrer eigenen Interessen ermutigt.
Zu 2.: Die Planung des Alltag richtet sich nach einem Jahresprojekt, das aber trotzdem jederzeit die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt. Wir sind bereit, die Vorschläge der Kinder aufzunehmen; situative Wünsche der Kinder werden in Kleingruppenarbeit aufgearbeitet.
Im Team versuchen wir das Umfeld der Kinder genau anzuschauen, um ihre individuellen Bedürfnisse herauszufinden.
Aufgaben der ErzieherInnen
Die Erzieherinnen müssen in allen Bereichen ein positives Vorbild sein. Sie gehen so mit den Kindern um, wie sie es auch umgekehrt sich selbst gegenüber wünschen.
Das pädagogische Fachpersonal schafft Bedingungen für Anregungen. Die Kinder dürfen viel ausprobieren, ohne dass die Erzieherinnen gleich eingreifen (so weit entbehrlich machen wie möglich, so weit einmischen wie nötig). Die Kinder sollen viele lebenspraktische Erfahrung sammeln.
Die Erzieherinnen bauen eine positive Beziehung zu den Kindern und Vertrauen auf und gewinnen die Herzen der Kinder.
Die Mitarbeiterinnen akzeptieren die Kinder als vollwertige Persönlichkeit und geben ihnen Möglichkeit zur Entfaltung. Die Kinder werden in das Geschehen im Kindergarten einbezogen, ihre Anregungen, Pläne, Ideen usw. aufgegriffen und umgesetzt.
Die Erzieherinnen geben sich selbst Raum und Zeit für Beobachtungen. Sie sind Anlaufstelle für die Kinder, aber keine Entertainerinnen. Das pädagogische Personal stärkt die Stärken der Kinder und schwächt ihre Schwächen.
Die Team-Mitglieder loben viel und stärken dadurch das Selbstvertrauen der Kinder.
Die Erzieherinnen reflektieren ständig Ihr eigenes Verhalten und das der Kinder. Sie müssen jederzeit bereit sein, sich fortzubilden.
Mahlke-Einbauten
Dank eines engagierten Trägers und tatkräftig anpackender und mitarbeitender Eltern und Großeltern, konnten wir mit einem Architektenteam die Holzeinbauten in unserem Kindergarten selbst verwirklichen. Das Fachpersonal gibt dadurch mit einer Differenzierung von Spiel- und Betätigungsbereich eine fach- und zukunfts- gerechte Antwort auf die vielschichtigen Bedürfnisse der Kinder.
Betritt man die Gruppenräume, fällt einem zunächst die Kinderküche auf, die mit selbstgebauten Holzregalen und -bänken ergänzt wurde. Hierin integriert wurde ein Jahreszeitentisch.
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Gegenüber ist ein Hochstand, der zum Rollenspiel, Kasperletheater spielen oder Kuscheln genutzt wird. Am Fenster findet sich der Mal- und Werkbereich mit kindgerecht niedrigen Regalen, die Materialien darin sind für die Kinder jederzeit benutzbar. Die Frühstücksecke ist ein gemütlicher Platz für eine kleine Gruppe von Kindern, ausgestattet mit einer Eckbank und einem Tisch aus Massivholz. |
| Dahinter befindet sich eine Bauecke, bzw. Puzzleecke und Verkleidungsecke auf 3 Etagen mit verschiedenen Bodenbelägen. Die Kinder können auf den Ebenen bauen oder konstruieren, die gebauten Werke müssen nicht täglich aufgeräumt werden, da sie beim Reinemachen der Gruppenräume nicht stören. Der Platz darunter dient als Kuschelhöhle. |
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Daneben befindet sich der Kaufladen mit Theke und einer Höhle. |
| Auf die Galerie gelangt man über eine Treppe. Hier befinden sich eine Puppenecke mit Mobiliar, eine Bauecke, ein Platz zum täglichen Morgenkreis bzw. eine Leseecke und eine Hängeschaukel. |
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Die räumliche Gliederung unterliegt bewusst nicht dem Prinzip totaler Überschaubarkeit, die Erzieherinnen haben nicht mehr von einem Punkt aus alle Aktivitäten im Blick. Doch dies kann selbst in offenen Raumsituationen nicht immer gewährleistet werden.
Positiv bewerten wir, dass sich die Anzahl der Kinder in den Spielbereichen von selbst regelt und deshalb nicht von außen reglementiert werden muss.
Die Holzeinbauten bewirken im Raum eine warme, natürliche Atmosphäre mit viel indirektem Licht, die Holzwände tragen dazu bei, den Schall zu dämmen.
Wichtig für das Raumklima sind viele Grünpflanzen, die mit verantwortlich für die wohnliche Ausstrahlung der Gruppenräume sind.
Praktikanten-Anleitung
Wir sind eine bildungsoffene Einrichtung.
Die Wahrscheinlichkeit ist somit hoch, dass mehrmals im Jahr Praktikantinnen oder Praktikanten im Zuge ihrer schulischen Ausbildung zu uns in die Einrichtung kommen.
Spielbereiche
| Ziele | Spielbereiche |
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| Rückzugsmöglichkeit, zur Ruhe kommen, Sachbegegnung | Lese- und Kuschelecke |
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Kennen lernen von Gesellschaftsspielen, Einüben von Regeln, Lernen, gewinnen und verlieren zu können, Konzentration und Ausdauer |
Spieltische |
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Verarbeiten von Konflikten, Einüben lebenspraktischer Tätigkeiten, Möglichkeit, sich in verschiedene Rollen hinein zu versetzen, Sozialverhalten, Spracherziehung |
Puppenecke |
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Gesetz der Schwerkraft erfahren, Anregung der Fantasie |
Bauecke |
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Schulung der Feinmotorik, Anregung der Fantasie und Kreativität, Unterscheidung von Farben und Formen, Kennen lernen von verschiedenen Materialien, Richtiger Umgang mit Arbeitsmaterialien |
Bastel- und Werkbereich |
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Einüben hauswirtschaftlicher Tätigkeiten, Richtiger Umgang mit hauswirtschaftlichen Geräten, Sinneserfahrung, Spaß an der Essenszubereitung |
Kinderküche |
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Schulung der Wahrnehmung, Möglichkeit der elementaren Begegnung |
Hängeschaukel |




